Ebay-Auktion für Noah: Co-Trainer der Eisbären für ein Spiel

Wie bereitet sich ein Eishockeyteam auf ein Match vor? Welche Anweisungen gibt der Trainer während des Spiels? Fliegen in der Drittelpause in der Kabine tatsächlich die Fetzen? Wie feiert das Team in der Kabine den Sieg oder betrauert die Niederlage?

Wenn ihr das alles schon immer mal wissen wolltet, dann müsst ihr bei der bis zum 31.1.2017 um 20 Uhr laufenden Auktion der Eisbären Heilbronn mitbieten!

Die Eisbären bieten dem Meistbietenden dieser Auktion die einmalige Chance, bei einem Heimspiel der Hauptrunde der Regionalliga Südwest – idealerweise beim Benefizspiel am 3.2. um 20 Uhr in Heilbronn gegen die Fire Wings Schwenningen – ihren Trainer Sascha Bernhardt als “Co-Trainer” auf Schritt und Tritt zu begleiten.

Treffpunkt ist 90 Minuten vor Spielbeginn. Ab diesem Zeitpunkt ist der Meistbietende dabei beim Aufwärmen auf und neben dem Eis, beim Beobachten des Gegners während der Aufwärmphase, bei der Teambesprechung vor dem Spiel in der Kabine, während des ganzen Spiels auf der Trainerbank sowie in den Drittelpausen in der Kabine.

Der Erlös dieser Auktion fließt zu 100 Prozent in die Spendenkasse der Aktion “Noah – unser Kampf zurück ins Leben”.

Hier ist die Adresse der Auktion:

www.ebay.de/itm/262817363996?ssPageName=STRK:MESCX:IT&_trksid=p3984.m1557.l2649

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Auktion für Noah: “Game worn Jersey” von Daniel Fischbuch

Der DEL-Rekordmeister Eisbären Berlin versteigert bis zum 29. Januar bei Ebay zu Gunsten unserer Spendenaktion “Noah – unser Kampf zurück ins Leben” das weiße Original-Trikot seines aus Heilbronn stammenden Stürmers Daniel Fischbuch, das dieser bei den Auswärtsspielen der Eisbären Berlin in der Champions Hockey League getragen hat. Der 23-Jährige Schirmherr der Spendenaktion hat das Trikot am 11. Januar im Beisein von Eisbären Heilbronn Pressesprecher Ralf Scherlinzky unterschrieben (Foto).

Auf seiner Facebook-Seite schreibt der derzeit wohl beste Heilbronner Eishockeyspieler:

“Hallo Leute, schaut mal hier: Ich versteigere mein Original-Auswärtsjersey dieser Saison aus der Champions League. Der komplette Erlös geht an die Spendenaktion “Hilfe für Noah – unser Kampf zurück ins Leben” vom EHC Eisbären Heilbronn e.V. Es wäre cool, wenn Ihr die Aktion unterstützen würdet, vielleicht ja sogar durchs Mitbieten bei dieser Auktion. Mehr Infos folgen in den nächsten Tagen. Euer Fischi”

Wir bedanken uns bei Daniel Fischbuch und den Eisbären Berlin für die Unterstützung und freuen uns auf möglichst viele Gebote, damit wir einen schön hohen Erlös erzielen können. Die 100-Euro-Marke war jedenfalls ganz schnell geknackt… ;-)

Hier nochmal der Link zur Auktion:

www.ebay.de/itm/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=332097223813#ht_500wt_1374

 

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Videobeitrag von HnxTv zur Spendenaktion für Noah am 3.2.

Wie ja inzwischen weitgehend bekannt sein dürfte, findet beim Heimspiel der Eisbären Heilbronn am 3. Februar gegen Schwenningen die Spendenaktion “Noah – unser Kampf zurück ins Leben” statt.

Das Organisationsteam der Eisbären hat sich nun den Fragen von HnxTv gestellt und berichtet im Videobeitrag darüber, was am 3.2. alles in der Kolbenschmidt Arena los sein wird.

Besonders interessant sind auch die Worte von Noahs Vater Tom Malicki, der vom Unfall, von der sehr schweren Zeit danach und von den Herausforderungen berichtet, die die Familie mit ihrem schwerstbehinderten 6-jährigen Sohn heute bewältigen muss. Nehmt euch bitte die Zeit und hört euch die Geschichte an, damit ihr quasi aus erster Hand erfahrt, weshalb wir euch darum bitten, am 3. Februar zu spenden.

Hier ist auch gleich nochmal das Spendenkonto bei der BW-Bank Stuttgart:
EHC Eisbären Heilbronn e.V.
IBAN: DE10 6005 0101 0002 9892 22
BIC: SOLADEST600
Verwendungszweck: “Spende für Noah” (bitte unbedingt angeben)

Und ganz wichtig: Wir benötigen noch möglichst viele Preise für die große Tombola am 3.2., deren Erlös auch komplett in die Spendenkasse fließen wird. Wer etwas zur Tombola beisteuern kann, wendet sich bitte an unsere 2. Vorsitzende Kerstin Plume, k.plume@eisbaeren-heilbronn.de

Ganz nebenbei erfahrt ihr in dem Videobeitrag von Eisbären-Kapitän Stefan Schrimpf, wie das Team mit der momentanen Negativserie von vier Niederlagen in Folge umgeht. Stefan Schrimpf hat sich übrigens beim Spiel in Eppelheim einen Bänderriss in der Schulter zugezogen und wird den Eisbären wohl mindestens fünf Wochen fehlen. Auf diesem Weg gute Besserung!

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Eisbären stolpern auch über Eppelheim

Auch im dritten Spiel im Jahr 2017 sind die Eisbären Heilbronn sieglos geblieben und mussten sich nach 60 umkämpften Minuten ihren Namensvettern aus Eppelheim mit 2:3 (2:1, 0:2, 0:0) beugen. Es ist wie verhext: Wie zuvor schon bei den Niederlagen zuhause gegen Hügelsheim sowie in Stuttgart und Zweibrücken konnte der Titelverteidiger einen im ersten Drittel herausgespielten Vorsprung nicht über die Runden bringen.

Sven Breiter sowie Daniel Steinke mit seinem ersten Tor für die Eisbären hatten das personell arg gebeutelte Team mit einem Doppelschlag in der 12. und 13. Minute mit 2:0 in Führung gebracht. Erst ein individueller Fehler in der letzten Minute des ersten Drittels brachte den Gastgebern das erste Erfolgserlebnis: Patrick Patschull überwand Goalie Anton Lukin, der sein erstes Saisonspiel für die Eisbären bestritt.

“Im zweiten Drittel sind wir dann wieder total zusammengebrochen. Taktisch war keinerlei Ordnung mehr im Spiel, und nach vorne hatten wir wieder eine komplette Blockade”, grantelte Spielertrainer Manuel Pfenning, der diesmal auf seinen für ein Spiel gesperrten Trainerkollegen Sascha Bernhardt verzichten und zusehen musste, wie Marcus Semlow (28.) und Thomas Korte (33.) aus dem 1:2 ein 3:2 machten. Neben Bernhardt mussten die Eisbären auf die Leistungsträger Filobok, Liebsch, Luschenz und Yeingst verzichten. “Es waren aber nicht die Ausfälle, durch die wir das Spiel verloren haben”, so Pfenning weiter. “Die Führungsspieler, die auf dem Eis standen, sind diejenigen, die momentan komplett außer Form sind und den Vorsprung nicht halten oder gar ausbauen können – allen voran ich selbst.”

Während die Zweibrücken Hornets durch ihren 6:2-Sieg in Bietigheim den Vorsprung auf die Eisbären nun auf vier Punkte ausbauen konnten, ist der Heilbronner Vorsprung auf Eppelheim auf nur noch drei Punkte geschrumpft.

Jetzt steht für die Eisbären ein spielfreies Wochenende an – gerade zum richtigen Zeitpunkt, um die seelischen Wunden zu lecken und die Blockade in den Köpfen abzubauen. “Wir werden bis zum Auswärtsspiel in Bietigheim am 29. Januar hauptsächlich die Basics trainieren um dann einen Neustart hinzulegen, damit wir die Playoff-Teilnahme sichern können”, gibt Pfenning zu Protokoll. Eine etwaige personelle Nachrüstung im noch bis Ende des Monats offenen Transferfenster schließt der 33-Jährige dagegen aus: “Wir haben als Team so viele gute Zeiten zusammen erlebt, jetzt müssen wir als Gemeinschaft auch diese Talsohle durchschreiten. Das werden wir auch ohne Hilfe von außen schaffen!”

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Alles auf Angriff in Eppelheim

Am Sonntag, dem 15.01.2017 um 19:00 Uhr treten die Eisbären Heilbronn zum nächsten Auswärtsspiel bei ihren Namensvettern aus Eppelheim an.

Nach dem verkorksten Jahresbeginn stehen die Eisbären in Zugzwang. Dass es in Eppelheim kein Selbstläufer werden wird, hat man schon in den vorangegangenen beiden Aufeinandertreffen diese Saison gesehen. Knapp wird es hergehen. Unter Umständen sehr knapp.

Das Wichtigste dürfte sein, dass die Eisbären im zweiten Drittel mehr Stabilität zeigen. Denn in den letzten Partien hatte man trotz spielerischer Überlegenheit und ausreichend Torchancen genau in diesen Momenten, den sicher geglaubten Sieg wieder aus der Hand gegeben.

Verzichten müssen die Eisbären definitiv auf Igor Filobok, der durch die Matchstrafe vom letzten Sonntag gesperrt ist. Dafür ist Leontin Kreps nach seiner Spieldauer wieder mit dabei. Spiele zu verlieren ist kein Beinbruch und Niederlagen können gut dazu dienen, dass die Heilbronner Eisbären sich wieder auf das Ziel “Playoff-Teilnahme” fokussieren! Und genau deshalb gilt: Alles auf Angriff!

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3. Niederlage in Folge – Eisbären verspielen die Tabellenführung

Mit einer 3:6 (2:2, 0:1, 1:3)-Niederlage im Spitzenspiel bei den Zweibrücken Hornets mussten die Eisbären Heilbronn die Tabellenführung an den Kontrahenten aus der Pfalz abgeben.

3:4 nach Penaltyschießen gegen Hügelsheim, 4:5 nach Penaltyschießen in Stuttgart und nun 3:6 in Zweibrücken – erstmals seit der Saison 2009/10 musste der Serienmeister wieder drei Niederlagen in Folge hinnehmen.

Spielertrainer Manuel Pfenning sprach nach dem Spielende gar von einer kleinen Krise, in der das Team momentan steckt: “Momentan läuft alles schief, was schief laufen kann. Wir treffen vorne nichts und bekommen hinten zu leicht Gegentore. Noch ist nicht Alarmstufe rot, aber der Vorsprung auf die Verfolger schmilzt. Wir werden jetzt beim Training diese Woche alles genau analysieren, um uns selbst wieder da rausziehen zu können.”

Wie schon am Vortag in Stuttgart, hatten die Eisbären einen perfekten Start, als Sven Breiter nach 67 Sekunden das 0:1 erzielte. Mit aggressivem Spiel und einem direkten Zug zum gegnerischen Tor schienen die Gäste ihre schlechte Leistung aus dem Stuttgart-Spiel vergessen machen zu wollen. Nachdem Stefan Schrimpf in der 13. Minute auf 0:2 erhöhte, konnten sich die mitgereisten Fans berechtigte Hoffnungen auf drei Punkte machen. Doch die Freude wahrte nicht lange, denn Andre Nunold (17.) und Tom Tracy (19.) glichen noch vor der Pause aus.

In der 27. Minute war es erneut Tracy, der die Gastgeber erstmals in Führung brachte. Die große Chance auf den Ausgleich hatte in der 37. Minute Patrick Luschenz auf dem Schläger, doch die Nummer 77 der Eisbären scheiterte mit einem Penaltyschuss am gegnerischen Goalie.

Im Schlussdrittel erhitzten sich die Gemüter zusehends, und die Referees sprachen in den letzten 20 Minuten insgesamt neun Zwei-Minuten-Strafen gegen die Eisbären und vier gegen Zweibrücken aus. Dazu kamen Zehn-Minuten-Strafen gegen Manuel Pfenning, Tim Riedel und den Zweibrückener Felix Stokowski sowie eine Matchstrafe gegen Igor Filobok.

Zwischendurch wurde auch noch Eishockey gespielt: Ryan Mc Donald erhöhte in der 47. Minute auf 4:2, doch Claudio Schreyer brach nach 53 Minuten den Penalty-Bann für die Eisbären und versenkte seinen Strafschuss zum 4:3. Hoffnung auf den Ausgleich kam nochmal auf, als Sven Breiter eineinhalb Minuten vor dem Ende beim Alleingang gelegt wurde und die Referees einen weiteren Penaltyschuss für die Eisbären aussprachen. Breiter verletzte sich dabei am Knie und musste behandelt werden, doch beharrten die Unparteiischen darauf, dass der Gefoulte selbst schießen musste – mit dem Ergebnis, dass der angeschlagene Stürmer diese letzte Chance vergab.

Maximilian Dörr und Tom Tracy behielten in der anschließenden hitzigen Atmosphäre einen kühlen Kopf und erzielten zwei weitere Treffer zum 6:3-Endstand.

Die Eisbären haben nun eine Woche Zeit, um bis zum Auswärtsspiel am Sonntag (19 Uhr) in Eppelheim den Weg zurück in die Erfolgsspur zu finden. Verzichten müssen sie dabei in jedem Fall auf ihren Topscorer Igor Filobok, dessen Matchstrafe eine Sperre nach sich ziehen wird.

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Einen Punkt gewonnen – nicht zwei Punkte verloren!

Mit einer 4:5 (1:0, 1:4, 2:0 – 0:1)-Niederlage nach Penaltyschießen bei den Stuttgart Rebels sind die Eisbären Heilbronn sehr durchwachsen ins neue Jahr gestartet. Obwohl man den spielerisch wenig überzeugenden Kontrahenten lange Zeit gut im Griff hatte, hätte eine hohe Fehlerquote in allen Mannschaftsteilen fast dafür gesorgt, dass man mit leeren Händen nach Hause gefahren wäre.

Dabei hatte die Begegnung für den Titelverteidiger bestens begonnen: Nach knapp vier Minuten hatte Claudio Schreyer das 0:1 erzielt, und man hatte wesentlich mehr Spielanteile als die schwachen Gastgeber, die sich einmal mehr bei ihrem Torhüter Dominik Guris bedanken konnten, dass sie nicht frühzeitig einem höheren Rückstand nachjagen mussten. Doch auch bei den Eisbären war längst nicht alles Gold, was glänzte. Mit zunehmender Spielzeit häuften sich die Fehler auf Seiten des Titelverteidigers, wodurch dieser den Gegner aufbaute. 17 Sekunden vor der Pause hatte man großes Glück, als die Querlatte für den bereits geschlagenen Goalie Tobias Amon rettete.

Mit dem Ausgleichstreffer von Lukas Willer in der 27. Minute zum 1:1 begannen die bisher wohl schlechtesten zehn Eisbären-Minuten in der laufenden Saison. Zwar traf erneut Claudio Schreyer in der 30. Minute in Überzahl zum 1:2, doch konnte dieser Treffer nicht über die hohe Fehlerquote hinweg täuschen, durch die die Eisbären ihren Gegner zusehends mehr ins Spiel brachten. Das 2:2 durch Christopher Mauch in der 33. Minute entsprang genau einer solchen Verkettung von Fehlern, an deren Ende Tobias Amon die Scheibe nicht festhalten konnte und Mauch nur noch einzuschieben brauchte.

Trainer Sascha Bernhardt nahm in der 36. Minute einen Torwartwechsel vor und brachte Kevin Yeingst für Amon, der nach dem 2:2 zweimal Kopf und Kragen riskieren musste und angeschlagen wirkte. Kevin Yeingst wurde jedoch gleich kalt erwischt – der erste Schuss, der nach 36:40 Minuten auf seinen Kasten zugeflogen kam, zappelte gleich im Netz. Lukas Willer hatte zum 3:2 getroffen. Eine knappe Minute später entschieden die Referees bei einem ungeschickten Eisbären-Rettungsversuch auf Penaltyschuss für Stuttgart. Diese Chance ließ sich Tim Becker nicht nehmen und netzte zum 4:2 ein (38.)

Auch zu Beginn des Schlussdrittels ließ die Körpersprache der Eisbären nicht erahnen, dass sie sich in den letzten Minuten wieder ins Spiel zurückkämpfen würden. Erst mit dem Anschlusstreffer durch Benjamin Brozicek in der 53. Minute besann sich das Team um Kapitän Stefan Schrimpf wieder auf seine Stärken. Nun spielte sich das Geschehen fast ausschließlich vor dem Tor von Dominik Guris ab, und es war erneut Claudio Schreyer, der mit seinem dritten Treffer in der 54. Minute für den Ausgleich sorgte.

Trotz weiterer Chancen – Manuel Pfenning traf in der 56. Minute den Pfosten und Claudio Schreyer hätte 90 Sekunden vor dem Ende mit seinem vierten Tor alles klar machen können – kam bis zum Schlusspfiff nichts Zählbares mehr heraus, so dass das Penaltyschießen entscheiden musste. Dort scheiterten Benjamin Brozicek und Patrick Luschenz, während die Rebels gleich zweimal trafen und so das Spiel zu ihren Gunsten entschieden.

“Hätte man mir vor dem Spiel gesagt, dass wir nach Penaltyschießen verlieren würden, hätte ich von zwei verlorenen Punkten gesprochen. Da wir aus dem 2:4 aber ein 4:4 gemacht haben, kann ich jetzt getrost von einem gewonnenen Punkt sprechen”, sagte Sascha Bernhardt nach dem Spiel. Der Coach ärgerte sich vor allem über den phasenweise fehlenden Einsatz mancher Spieler: “Stuttgart war nicht besser als wir, aber dort hat sich jeder Einzelne den Hintern aufgerissen, um das Spiel heute zu gewinnen. Insofern haben sie sich die zwei Punkte redlich verdient.”

Der Coach ist überzeugt, dass sein Team gleich am heutigen Sonntag beim Spitzenspiel in Zweibrücken (19 Uhr) die richtige Antwort auf dem Eis liefern wird. “Wir haben heute trotz der weitgehend schlechten Leistung aus dem 2:4 ein 4:4 gemacht. Das nehmen wir als Positives mit zum Spitzenspiel nach Zweibrücken, und ich erwarte, dass wir gegen die Hornets mehr Einsatz zeigen als gegen Stuttgart”, so der Coach. Auch der Verfolger aus der Pfalz hatte am Freitag auswärts in Schwenningen mit 4:5 nach Penaltyschießen verloren. Bernhardt: “Insofern ist trotz der beiden verlorenen Punkte alles beim alten geblieben.”

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Hartes Doppelspiel-Wochenende zum Jahresbeginn

Nach drei Wochen Weihnachtspause stehen für die Eisbären Heilbronn gleich zwei schwere Auswärtsspiele innerhalb 24 Stunden an: Erst geht es am Samstag, den 07.01.17 um 19:00 zu den Stuttgart Rebels, bevor es dann am Sonntag, den 08.01.17 um 19:00 Uhr bei den Hornets aus Zweibrücken zum Spitzenspiel zwischen dem Tabellenersten aus Heilbronn und dem derzeit Zweitplatzierten kommt.

Die Rebels haben ein starkes erstes Saisondrittel gespielt, sind aber in den letzen Partien eingebrochen. Jetzt heißt es für die Hauptstädter noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren, um bei der Vergabe der Playoff-Plätze noch ein Wörtchen mitreden zu können und nicht vorzeitig das anvisierte Ziel der Playoff-Teilnahme begraben zu müssen.

Die Hornets aus Zweibrücken sind als Meisterjäger Nummer Eins ihren Saisonansprüchen bisher voll gerecht geworden und werden sicherlich auch am Sonntag den Eisbären alles abverlangen. Mit jedem Aufeinandertreffen werden die Erinnerungen an das letztjährige Playoff-Finale wieder wach!

Bei den Heilbronner Eisbären ist die unnötige Niederlage gegen Hügelsheim abgehakt. Sie war zwar ärgerlich, kam aber zum richtigen Zeitpunkt um den Fokus wieder zu 100% auf die kommenden Spiele und das finale Saisonziel zu richten. Der Ehrgeiz der Eisbären ist zweifelsohne ungebrochen und die Kufencracks aus Heilbronn haben die spielfreie Zeit mit ihren Coaches Sascha Bernhardt und Manuel Pfenning genutzt, um an möglichen Schwachpunkten, vor allem aber weiter an ihren Stärken zu arbeiten.

Das Ziel für die beiden Spiele dürfte klar definiert sein: ein Sechs-Punkte-Wochenende soll her!

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Frohe Weihnachten

Liebe Eisbären-Freunde,

der EHC Eisbären Heilbronn wünscht seinen Sponsoren, Mitgliedern, Fans, Helfern, Spielern und allen anderen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir freuen uns darauf, euch alle 2017 wiederzusehen. Macht es gut, bis zum 7.1. beim Auswärtsspiel in Stuttgart!

Eure Eisbären

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Eisbären verlieren den Klassiker im Penaltyschießen

Es war ein toller Eishockeyabend, bei dem für die Eisbären Heilbronn im Klassiker gegen die Baden Rhinos Hügelsheim eigentlich alles passte – bis auf das Ergebnis. Über 1.000 Zuschauer sahen ein hochklassiges Regionalliga-Spiel mit einem Eisbären-Team, das seinen Gegner über weite Strecken fest im Griff hatte und 85 Sekunden vor dem Ende noch mit 3:1 führte, um dann am Ende nach Penaltyschießen mit 3:4 (1:0, 1:1, 1:2 – 0:1) zu verlieren.

“Man kann in einer Hauptrunde mit 21 Spielen nicht alle Partien gewinnen, sondern muss auch mal eine Niederlage einstecken können. Das gehört dazu”, spielte Eisbären-Coach Sascha Bernhardt nach dem Ende des Penaltyschießen seinen Ärger über den leichtfertig vergebenen Sieg herunter.

Die Partie stand von Anfang an im Zeichen zweier starker Torhüter. Schon nach wenigen Minuten kristallisierten sich die Gastgeber als das Team heraus, das seinen Gegner besser im Griff hatte und sich mehr Torgelegenheiten herausspielen konnte, so dass Rhinos-Keeper Sebastian Trenholm weit mehr Gelegenheiten als sein Gegenüber Kevin Yeingst bekam um sich auszuzeichnen. In der 7. Minute traf Patrick Luschenz in Überzahl zum 1:0 für die Eisbären, die unter anderem auf ihren Leitwolf Manuel Pfenning verzichten mussten.

Im mittleren Spielabschnitt glich Raphael Diebold zwar nach etwas mehr als drei Minuten zum 1:1 aus, doch ließen sich die Eisbären dadurch nicht aus dem Konzept bringen. Aus einer stabilen Defensive heraus erarbeiteten sie sich Chance um Chance, und es war nur eine Frage der Zeit, wann man Trenholm zum zweiten Mal würde überwinden können. Dieser Moment war nach exakt 26:38 Minuten gekommen, als John Kraiss auf Zuspiel von Stefan Schrimpf zum 2:1 traf. Doch trotz weiterer Heilbronner Überlegenheit blieb es bis zur zweiten Pause bei diesem Spielstand.

Im Schlussdrittel gingen die Gäste plötzlich wesentlich engagierter zur Sache. Nun konnte sich auch Kevin Yeingst wieder mehrfach auszeichnen, um den Ausgleichstreffer zu verhindern. Als Patrick Luschenz vier Minuten vor dem Ende erneut in Überzahl zum 3:1 traf, schien dies die Vorentscheidung zu sein.

Doch in der 59. Minute kassierte der zweifache Torschütze eine vermeidbare Strafzeit, die den Gästen die Gelegenheit zum Anschlusstreffer verschaffte. Mit sechs gegen vier Spielern nutzte Dennis Walther die numerische Überlegenheit zum 3:2. Doch damit nicht genug. Die Baden Rhinos witterten ihre Chance und ließen ihren Keeper zu Gunsten eines sechsten Feldspielers auf der Bank – mit Erfolg, denn Cedrick Duhamel traf 48 Sekunden vor dem Ende zum 3:3.

Die Partie musste im Penaltyschießen entschieden werden, bei dem die Gäste das Glück auf ihrer Seite hatten. Maxim Engel verwandelte den entscheidenden Penalty zum 3:4-Endstand. Trotz der Niederlage gehen die Eisbären mit zwei Punkten Vorsprung auf Verfolger Zweibrücken in die dreiwöchige Weihnachtspause.

“Das Team bedankt sich bei allen Fans, Sponsoren und Helfern für ihren Support in diesem Jahr und wünscht allen Eisbären-Freunden ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr”, richtete Coach Sascha Bernhardt am Ende nochmal die Worte an das Eisbären-Umfeld. “Die Unterstützung 2016 war von allen Seiten sensationell und wir freuen uns auf ein erfolgreiches Jahr 2017.”

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