Saisonabschlussfeier am 20.05.2017

Die Eisbären Heilbronn sagen Danke an ihre Fans, Helfer und Sponsoren

Die Eisbären Heilbronn sagen Danke an ihre Fans, Helfer und Sponsoren

Die Saison 16/17 ist mit dem Erreichen des 2. Platzes, nun schon einige Zeit zu Ende. Um die „Vizemeisterschaft” gebührend zu feiern, findet am 20. Mai ab 15 Uhr in der Waldgaststätte Jägerhaus die diesjährige Saisonabschlussfeier statt. Es wird die Möglichkeit geben, Game-Worn-Trikots der abgelaufenen Saison zu erstehen, interessante Gespräche mit Spielern und Vorstand zu führen und einen schönen Nachmittag mit der Eisbären-Familie zu verbringen. Wir freuen uns auf viele Besucher.

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Saisonende nach Penaltydrama – Gratulation an Zweibrücken

Mit einer 4:5 (1:0, 2:2, 0:1 – 0:1)-Niederlage im Penaltyschießen bei den Zweibrücken Hornets ist am Freitag die Eishockey-Saison 2016/17 für die Eisbären Heilbronn zuende gegangen. Die Pfälzer wurden, vor allem aufgrund ihrer Leistung im ersten Finalspiel, verdienter Meister der Regionalliga Südwest, und sie sind damit der mehr als würdige Nachfolger der Eisbären, die zuletzt vier Meistertitel in Folge geholt hatten.

Die 1.250 Zuschauer in der Ice Arena Zweibrücken sahen 65 rassige, actionreiche und spannende Minuten, die am Ende mit Glück auf der einen und Pech auf der anderen Seite entschieden wurden. Beide Mannschaften machten mit Amateur-Eishockey auf höchstem spielerischen und kämpferischen Niveau Werbung für ihre Sportart. Die Fans beider Teams trugen ihr Übriges dazu bei, dass der Abend für alle Beteiligten unvergesslich bleiben wird.

Die Eisbären waren im Vergleich zu der eher mäßigen Vorstellung bei 1:4 im ersten Finale nicht wiederzuerkennen. Man merkte dem Titelverteidiger von der ersten Sekunde an, dass er die Finalserie ausgleichen und ein Spiel drei erzwingen wollte. Dagegen war bei den Gastgebern anfänglich eine ähnliche Nervosität zu spüren, wie man sie bei den Eisbären in Spiel eins gesehen hatte.

Die Eisbären standen defensiv kompakt und ließen nur wenige Chancen zu, die dann wiederum von Goalie Markus Nachtmann mit Bravour entschäft wurden. Einziges Manko: Außer dem 0:1 durch Sven Breiter in der 7. Minute kam nichts Zählbares heraus.

Die Hornets kamen gestärkt aus der ersten Pause und drängten auf den Ausgleich – doch Manuel Pfenning erhöhte in der 29. Minute mit seinem wohl letzten Tor für die Eisbären auf 0:2. Auch als Maximilian Dörr in der 32. Minute zum 1:2 verkürzte, verloren die Eisbären ihre Coolness nicht. Ganz souverän spielte und kämpfte man weiter – mit Erfolg, denn Claudio Schreyer traf in der 36. Minute zum 1:3.

Aufregung gab es dann nah 37 Minuten. Leo Kreps war hinter dem Zweibrücker Tor von einem Schläger am Kopf getroffen worden und blieb am Boden liegen. Während seine Teamkameraden auf eine Unterbrechung wegen des verletzten Spielers hofften und sich deshalb nur noch halbherzig am Spiel beteiligten, konterte der Gegner und Tom Tracy verkürzte auf 2:3. Hätte eine Unterbrechung erfolgen müssen oder war das alles regulär? Schwer zu sagen, doch in jedem Fall zählte der Treffer und Sven Breiter kassierte eine zehnminütige Disziplinarstrafe, da er sich zu lautstark beschwerte.

Dieser Treffer kurz vor der Pause verschaffte den Gastgebern Oberwasser. Angepeitscht von ihren Fans, drängten sie im Schlussdrittel auf den Ausgleich, der dann in der 49. Minute Tom Tracy tatsächlich gelang. Doch trotz der nun weiter drängenden Hornets blieben die Eisbären in ihren Aktionen souverän und ließen sich nicht nervös machen. Als dann Sven Breiter fünfeinhalb Minuten vor dem Ende bei einem Konter einen Doppelpass mit Claudio Schreyer zum 3:4 abschloss und kurz darauf auch noch einen Penalty zugesprochen bekam, schien sich das Blatt vollends zu Gunsten der Eisbären zu wenden. Doch er scheiterte mit dem Penalty, der das 3:5 und womöglich den Sieg bedeutet hätte, an Zweibrückens Keeper Steven Teucke.

Die Hornets warfen nun alles nach vorne und schnürten die Eisbären im eigenen Drittel ein. Just in dem Moment, als sie Teucke zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahmen, versuchten die Eisbären, den Puck aus der Gefahrenzone zu schießen – direkt auf den Schläger von Bernd Hartfelder, der die Scheibe von der blauen Linie in Richtung Eisbären-Tor lupfte. Ryan Mc Donald gab dem Puck noch eine andere Richtung, so dass dieser 57 Sekunden vor dem Ende an Markus Nachtmann vorbei zum 4:4 über die Linie kullerte.

Nichts wurde es aus dem zuvor fast sicher geglaubten Sieg. Die Verlängerung musste entscheiden. Bereits nach 14 Sekunden in der Overtime kassierte Tom Tracy eine Zwei-Minuten-Strafe – die Chance für die Eisbären, die sich bei einer Auszeit besprachen, die Überzahl dann aber nicht nutzen konnten. Da in den fünf Extra-Minuten kein weiterer Treffer mehr fiel, musste das Penaltyschießen entscheiden, das zuletzt nicht unbedingt zu den Heilbronner Stärken gehört hatte.

Claudio Schreyer versenkte den ersten Schuss im Netz, doch trafen auch Mc Donald und Tracy, während Igor Filobok und Marc Lingenfelser scheiterten. Zum letzten Schuss trat Marc Oppenländer an. Er musste treffen, um die Eisbären im Spiel zu halten – doch Teucke parierte und machte damit die Zweibrücken Hornets zum Meister der Regionalliga Südwest 2016/17.

Die Eisbären Heilbronn gratulieren den Zweibrücken Hornets, die nicht nur über die beiden Finalspiele gesehen ein verdienter Sieger sind, sondern auch eine konstant starke Hauptrunde gespielt und mit den Amerikanern Tom Tracy und Ryan Mc Donald zwei überragende Scorer in ihren Reihen haben.

Bei den Eisbären geht mit dieser Niederlage nicht nur die Saison, sondern auch die Ära Manuel Pfenning zuende. Vier Jahre hintereinander führte der Leader, der seit der letzten Saison auch noch als Spielertrainer fungierte, die Eisbären in fünf Finalserien zu vier Titeln. Schon vor der Saison hatte “Manolo” angekündigt, dass er aus beruflichen Gründen die Schlittschuhe nach der Saison an den Nagel hängen werde. Noch wollen die Eisbären das ja nicht so wirklich glauben… ;-)

Die Eisbären danken aber nicht nur Manuel Pfenning und dem ganzen Team für eine weitere klasse Saison. Wir bedanken uns auch bei den vielen ehrenamtlichen Helfern, den vielen Fans und vor allem auch bei den Sponsoren, die uns diese Saison erst ermöglicht haben. Es wäre klasse, wenn wir uns auch zur Saison 2017/18 wieder bei den Eisbären treffen würden!

P.S.
Wir verzichten heute bewusst zum ersten Mal seit 2007 auf unseren traditionellen Aprilscherz – denn dieser würde am heutigen Tag ganz einfach nicht zur Berichterstattung über das gestrige Finale, die Würdigung von Manuel Pfenning und den Dank an alle Eisbären-Freunde passen.

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Eisbären geben sich kämpferisch

Am Freitag, den 31.03, um 20 Uhr kommt es in der Eisarena Zweibrücken zum zweiten Finalspiel der best-of-three Serie zwischen den Eisbären Heilbronn und den Zweibrücken Hornets.

Wenn man sich die diesjährigen Playoffs der Regionalliga Südwest anschaut, sind die Eisbären voll in der Serie drin und eigentlich auf dem Weg zum fünften Titel! – Denn beide Final-Mannschaften haben sich im Halbfinale gegen ihren Playoff-Gegner nach einer Heimniederlage wieder zurückgekämpft und schließlich ihre Serien gewonnen.

“Wir waren zwar bereit, haben aber nicht ins Spiel gefunden”, war nach der 1:4-Niederlage im ersten Finalspiel das Kredo der Spieler. Natürlich ist Zweibrücken mit einer ausverkauften Halle und dem Sieg im Rücken klar im Vorteil. “Wir fahren aber nicht nach Zweibrücken um uns einfach so geschlagen zugeben”, konstatiert Sven Breiter, Vorstand und Stürmer der Eisbären. Und Verteidiger Moritz Muth meint: “Wir wollen Manu Pfenning zum Karierende unbedingt den fünften Titel ‘schenken’. Also einfach aufgeben ist nicht drin!”

Das Spiel in Zweibrücken ist restlos ausverkauft. Eisbären-Fans, die sich noch überlegen, den Weg nach Zweibrücken auf sich zu nehmen und noch keine Eintrittskarte haben, sollen bitte von der Fahrt absehen und sich besser über den Eisbären Liveticker über das Spiel informieren.

Einen Tag nach dem zweiten Finalspiel der ersten Mannschaft wird auch das 1b-Team der Eisbären sein diesjähriges Finale in der Division III der DPL (Die Players Liga) bestreiten. Um 16 Uhr kämpft die 1b in Eppelheim gegen die SG Stern Vikings um den Aufstieg in Division II. Bereits in den letzten beiden Jahren war das Team im Finale gestanden und hatte den Aufstieg jeweils nur ganz knapp verpasst.

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Gewinnen mit dem Saison-Magazin: Das Eisbären-Saisonspiel – alle Fragen

Das ganze Jahr über haben wir euch in der Eisbären Newsweek und in Facebook Fragen gestellt, mit denen Ihr am Ende der Saison mit unserem Saisonmagazin gewinnen könnt. Hier kommen nun nochmal alle Fragen zusammengefasst:

Saisonmagazin-Gewinnspiel.pdf

Falls euch eine oder mehrere Fragen fehlen, habt ihr jetzt nochmal alle auf einen Blick und könnt einmal mehr in unserem Saisonmagazin 2016/17 blättern. Und dann aber nichts wie einsenden und gewinnen. Übrigens: Der Einsendeschluss wurde für euch verlängert!

Viel Glück!

 

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1:4 – Finalspiel 1 geht verdient an die Zweibrücken Hornets

Enttäuschte Gesichter gab es am Freitagabend bei den Eisbären Heilbronn. Der Titelkandidat der Regionalliga Südwest unterlag im ersten Finalspiel vor eigenem Publikum den Zweibrücken Hornets mit 1:4 (0:1, 1:1, 0:2).

Vor knapp 1.200 Zuschauern legten beide Teams von Beginn an ein sehr hohes Tempo an den Tag, wobei die routinierten Eisbären um Einiges nervöser wirkten als der Hauptrundenzweite aus der Pfalz. Aus dieser ungewohnten Unsicherheit resultierte dann auch das 0:1 in der 7. Spielminute. Stephen Brüstle kam ungehindert zum Schuss, Eisbären-Keeper Markus Nachtmann konnte die Scheibe nicht festhalten und Tom Tracy musste nur noch zum 0:1 einschieben.

Die Eisbären mühten sich zwar redlich, doch stand der Gegner so kompakt, dass nur sehr wenige Schüsse ihren Weg in Richtung Zweibrücker Tor fanden.

Das zweite Drittel begann dann gleich mit einer kalten Dusche, denn nach 37 Sekunden erhöhte Ryan McDonald auf 0:2. Als Benjamin Brozicek in der 23. Minute die Scheibe irgendwie zum 1:2 über die Linie bugsierte, hofften die Zuschauer, dass mit diesem “dirty goal” der Aufschwung kommen würde.

Doch weit gefehlt. Die Körpersprache der Eisbären-Cracks signalisierte nichts Verheißungsvolles. Pässe gingen ins Leere, Zweikämpfe wurden verloren und die wenigen Schüsse verfehlten weit ihr Ziel – das zweite Drittel erinnerte stark an die Spiele aus dem “schwarzen Januar”, als es fünf Niederlagen in Folge gegeben hatte.

Zum Beginn des Schlussdrittels schienen sich die Eisbären dann doch noch auf ihre Qualitäten zu besinnen. Endlich übernahmen sie das Kommando und begannen auf den Ausgleich zu drängen. Doch dann musste Igor Filobok für zwei Minuten auf die Strafbank und der Aufschwung wurde jäh gestoppt. Und es kam noch schlimmer, denn Tom Tracy traf während der Zweibrücker Überzahl zum 1:3. Maximilan Dörr besiegelte mit seinem Tor zum 1:4 in der 52. Minute die erste Heimniederlage, die die Eisbären je in einer Playoff-Finalserie einstecken mussten.

“Wir haben überhaupt nicht in das Spiel gefunden und waren nicht so bereit wie wir hätten sein müssen”, konstatierte Trainer Sascha Bernhardt nach der Niederlage. “Dazu sind wir mit unseren wenigen Chancen zu fahrlässig umgegangen. Der Zweibrücker Sieg geht voll in Ordnung und war hochverdient. ”

Dennoch schreibt Bernhardt nach dieser Niederlage das Ziel Titelverteidigung noch lange nicht ab: “Wir haben uns im Halbfinale gegen Hügelsheim nach einer Heimniederlage wieder zurückgekämpft und werden uns auch diesmal nicht so einfach geschlagen geben. Wir müssen nun in Zweibrücken gewinnen – was zwar schwierig, aber nicht unmöglich ist.”

Die zweite Finalpartie findet am kommenden Freitag, den 31.3., um 20 Uhr in Zweibrücken statt. Da das Spiel restlos ausverkauft sein wird, sollten Fans, die noch keine Eintrittskarte haben, von einer Fahrt in die Pfalz absehen.

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Finale gegen Zweibrücken: “Wollen den fünften Stern holen”

Zum fünften Mal in Folge stehen die Eisbären Heilbronn im Finale der Regionalliga Südwest, das am Freitag (20 Uhr) mit einem Heimspiel gegen die Zweibrücken Hornets beginnt.

Eisbären gegen Hornets – Erster gegen Zweiter der Hauptrunde. Bereits im Vorjahr hatten sich diese beiden Teams im Finale gegenüber gestanden. Nach einem wilden 9:8-Heimsieg nach Verlängerung und einem 5:3 in Zweibrücken hatten die Eisbären im März 2016 ihre vierte Meisterschaft in Folge gewonnen. Doch das ist Vergangenheit; jetzt werden die Karten neu gemischt.

“Jeder einzelne im Team ist heiß darauf, den fünften Stern zu holen”, lässt Eisbären-Kapitän Stefan Schrimpf gar keine Zweifel daran aufkommen, dass die Eisbären den Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen möchten. “Wir wissen, wie man Meisterschaften gewinnt. Das ist unser großer Vorteil, und wir haben in dieser Saison schon öfter gezeigt, dass wir immer dann am Stärksten sind, wenn viel auf dem Spiel steht.”

Zuletzt haben die Eisbären genau diese Fähigkeit im Halbfinale gegen die Baden Rhinos unter Beweis gestellt. Nachdem man die erste Begegnung zuhause nach mäßiger Leistung mit 3:4 verloren hatte, konnte man die Serie mit zwei konzentrierten Auftritten noch drehen und in das Finale einziehen.

Die bisherige Saisonbilanz gegen die Zweibrücken Hornets liest sich durchaus positiv. Zuhause gab es für die Eisbären einen 7:4- und einen 9:1-Sieg, in Zweibrücken gewannen die Hornets 6:3. Doch vor allem den 9:1-Sieg vom Februar müssen die Eisbären schnell aus den Köpfen verbannen. “Keiner von uns glaubt auch nur im Enferntesten daran, dass sie es uns wieder so einfach machen werden wie in diesem Spiel. Das wird ein Duell auf Augenhöhe, bei dem die Zuschauer voll und ganz auf ihre Kosten kommen werden”, so Stefan Schrimpf.

Wie der Kapitän glaubt auch Eisbären-Trainer Sascha Bernhardt an einen offenen Schlagabtausch: “Beide Teams werden ihr Heil in der Offensive suchen, so dass am Ende die bessere Defensivleistung den Ausschlag geben wird. Darauf sind wir vorbereitet und wollen das Spiel von Anfang an bestimmen.”

Traditionell wird das Playoff-Finale bei den Eisbären am Freitag mit der live auf dem Eis gesungenen Nationalhymne eingeleitet. Vorgetragen wird sie in diesem Jahr von dem Heilbronner Sänger Jonas Hug, der bei der Castingshow “The Voice of Germany” im Team von Andreas Bourani bis in die “Sing-Offs” vorgedrungen war.

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Jonas Hug singt am Freitag die Nationalhymne

Am Freitag um 20 Uhr ist es endlich so weit: Die Eisbären Heilbronn empfangen die Zweibrücken Hornets zum ersten Finalspiel der Regionalliga Südwest in der Kolbenschmidt Arena.

Wie in den letzten vier Jahren wird das Finale auch diesmal wieder mit der traditionell live auf dem Eis gesungenen Nationalhymne eingeläutet. Die Eisbären freuen sich ganz besonders, dass sie in diesem Jahr Jonas Hug dafür gewinnen konnten.

Der 22-jährige Heilbronner hatte 2016 in der Castingshow “The Voice of Germany” mit dem Song “Home again” von Michael Kiwanuka die komplette Jury mit Yvonne Catterfeld, Andreas Bourani, Smudo + Michi Beck sowie Samu Haber überzeugen können und war dann im Team von Coach Andreas Bourani bis in die “Sing Offs” vorgedrungen. Während der Coachings durfte er unter anderem mit dem Weltstar Emeli Sandé arbeiten.

“Es freut mich sehr, dass die Eisbären bei der Suche nach einem Sänger für die Nationalhymne an mich gedacht haben. Ich bin natürlich sehr gerne dabei”, antwortete der Student am Dienstag spontan auf die Anfrage der Eisbären.

Wer kein “The Voice of Germany” geschaut hat, kann sich hier die Auftritte von Jonas Hug in der TV-Show bei Pro7 und Sat1 anschauen.

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Erstes Finalspiel am Freitag in Heilbronn

Jetzt ist es amtlich: Das erste Finalspiel der Eisbären Heilbronn gegen die Zweibrücken Hornets findet am Freitag, den 24. März, um 20 Uhr in der Heilbronner Kolbenschmidt Arena statt.

Der Termin für das zweite Spiel in Zweibrücken ist nicht wie erwartet sonntags, sondern bereits am Freitag, den 31. März, um 20 Uhr.

Info für unsere Zweibrücker Freunde: Die Halle in Heilbronn fasst über 4.000 Zuschauer. Ihr werdet also alle an der Abendkasse noch ein Ticket bekommen und braucht keine Angst zu haben, dass ihr womöglich nicht reinkommt :)

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4:2 gegen die Rhinos – Eisbären sind im Finale gegen Zweibrücken

Mit einem 4:2 (0:1, 2:0, 2:1)-Sieg gegen die Baden Rhinos Hügelsheim haben die Eisbären Heilbronn zum fünften Mal in Folge das Finale der Regionalliga Südwest erreicht. 1377 Zuschauer mussten bis in die Schlussminuten zittern, ehe der Titelverteidiger aus einem 2:2 ein 4:2 machen konnte und damit das Finale gegen Zweibrücken erreichte.

Nach anfänglichem gegenseitigem Abtasten übernahmen die Eisbären recht früh das Kommando gegen die defensiv kompakt stehenden Gäste. Das Geschehen spielte sich vorrangig im Hügelsheimer Drittel ab, wobei die Gastgeber jedoch kaum zwingende Chancen herausspielen konnten. Die Baden Rhinos waren sehr darauf bedacht, von der Strafbank fern zu bleiben, hatte man in dieser Saison doch mehrfach mit dem starken Überzahlspiel der Eisbären Bekanntschaft machen müssen. So entwickelte sich eine für ein Alles-oder-nichts-Spiel erstaunlich körperlose Partie mit nur drei Strafzeiten in den ersten 20 Minuten.

In der 8. Minute patzten die Eisbären beim Spielaufbau im eigenen Drittel, was die Gäste gnadenlos bestraften. Erst konnte Eisbären-Keeper Markus Nachtmann den Schuss von Cedrick Duhamel abwehren, doch schafften es seine Vorderleute nicht die Scheibe zu sichern, was Maxim Engel zum 0:1 nutzte.

Die Hausherren mühten sich ab, um schnell zum Ausgleich zu kommen, doch verteidigten die Rhinos mit eisernem Willen das eigene Tor. Die dickste Chance hatte in der 15. Minute Felix Kollmar mit einem Pfostentreffer. Es dauerte bis weit ins zweite Drittel hinein, ehe für die Eisbären endlich etwas Zählbares heraus sprang. In der 26. Minute brach Patrick Luschenz den Bann, als er in Überzahl einen Pass von Sven Breiter zum 1:1 in die Maschen zimmerte.

Hatte man zuvor von Minute zu Minute mehr daran gezweifelt, dass man irgendwann ein Mittel gegen Christian Sess im Hügelsheimer Tor finden würde, so schien mit diesem Treffer ein Ruck durch das Team zu gehen. Plötzlich hatten die Angriffe etwas Zwingendes, man setzte nach – und hatte bei einem Gestocher vor dem Gästetor in der 32. Minute das nötige Glück, um durch Sven Breiter mit 2:1 in Führung zu gehen.

Die Eisbären schafften es jedoch nicht, ihre Überlegenheit in weitere Treffer umzumünzen. So entwickelte sich im Schlussdrittel eine dramatische Zitterpartie – und es kam, was kommen musste: Dennis Walter glich in der 54. Minute in Überzahl zum 2:2 aus.

Doch statt das Momentum des Ausgleichs mitzunehmen, kassierten die Gäste nun die Strafzeiten, die sie bis zu diesem Zeitpunkt weitgehend zu vermeiden wussten. Eine doppelte Strafzeit für Dominik Dech und Mathieu Fleury nur 33 Sekunden nach dem Ausgleich verschaffte den Eisbären wieder Oberwasser, während die Baden Rhinos zunehmend mit den Schiedsrichtern haderten.

Die Eisbären spielten nun ihre ganze Erfahrung aus und konnten 129 Sekunden vor dem Ende durch Spielertrainer Manuel Pfenning erneut mit 3:2 in Führung gehen. Die Gäste kassierten im Anschluss kurz hintereinander gleich zwei Bankstrafen und zwei Disziplinarstrafen, was es den Eisbären leicht machte, in der Schlussminute in Überzahl auch noch das 4:2 durch Igor Filobok zu erzielen und damit den Sack zuzumachen.

“Das war heute ein heftiges Stück Arbeit. Wir haben eine ganz starke Teamleistung gezeigt und hatten mit Markus Nachtmann einen überragenden Torhüter im Kasten”, freute sich Trainer Sascha Bernhardt über den Sieg – nicht ohne jedoch auch lobende Worte über den Gegner zu verlieren: “Hügelsheim war ein bärenstarker Gegner, der sich in den Playoffs ehrlich gesagt noch besser präsentiert hat als ich es ohnehin erwartet hatte. Chapeau für die Leistung vor allem bei den beiden Spielen in Heilbronn! Aber am Ende hat dann eben doch die Erfahrung gesiegt. Spiel drei scheint unser Ding zu sein, und im Lauf der letzten Jahre haben wir gelernt, wie man mit solchen Do-or-die-Situationen umgeht. Jetzt freuen wir uns auf das Finale gegen Zweibrücken.”

Der Hauptrundenzweite Zweibrücken Hornets hatte sich parallel im zweiten Halbfinale – ebenfalls im dritten Spiel – mit 3:1 gegen die Eisbären Eppelheim durchgesetzt, so dass es nun zu einer Neuauflage des letztjährigen Finales Eisbären Heilbronn gegen Zweibrücken Hornets kommt.

Das erste Finalspiel wird am kommenden Wochenende in Heilbronn gespielt. Den genauen Termin werden wir sofort bekanntgeben, sobald er vom Verband bestätigt ist.

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Finale oder Sommerpause – das entscheidende dritte Spiel

In überzeugender Manier haben die Eisbären Heilbronn am letzten Wochenende mit einem 7:3-Auswärtssieg den Kopf aus der Schlinge der drohenden Sommerpause gezogen und die Playoff-Serie gegen die Baden Rhinos Hügelsheim ausgeglichen. Dadurch kommt es nun am Sonntag (18 Uhr) in der Heilbronner Kolbenschmidt-Arena zum Showdown. Alles oder nichts heißt es sowohl für Titelverteidiger Eisbären als auch für den Herausforderer vom Baden Airpark.

Der Gewinn der Hauptrunde, die Erfahrung von vier Meistertiteln in Folge – alles spricht eigentlich für ein Weiterkommen der Eisbären, wäre da nicht die eigenartige Serie in den jüngsten Duellen der beiden Erzrivalen: In allen fünf Begegnungen der laufenden Saison war das Heimteam am Ende mit leeren Händen dagestanden. Erst hatten die Eisbären Ende Oktober mit einem 6:2-Sieg die Punkte aus Hügelsheim entführt, um dann kurz vor Weihnachten mit einer 3:4-Heimniederlage nach Verlängerung eine Negativserie von fünf Niederlagen in Folge zu starten. Zum Ende der Hauptrunde hieß der Sieger auf Hügelsheimer Eis erneut Heilbronn (6:3), bevor die Badener den Favoriten zum Playoff-Start erneut mit einem 4:3-Sieg in der Kolbenschmidt Arena düpierten.

“Diese vermeintliche Serie interessiert uns überhaupt nicht”, wiegelt Eisbären-Trainer Sascha Bernhardt jegliche Gedanken an eine drohende Heimniederlage ab. “Wir waren im ersten Spiel nicht fokussiert genug und haben gesehen, was dann passiert ist. Im zweiten Spiel haben wir dann 60 Minuten lang hoch konzentriert agiert und haben den Gegner dominiert. Unsere Spieler sind erfahren genug, um daraus ihre Lehren zu ziehen. Jeder Einzelne will dieses Finale erreichen.”

Nur zu gerne sehen sich die Baden Rhinos in der Rolle des Außenseiters und spekulieren auf ihrer Homepage darauf, den Eisbären “in ihrem Wohnzimmer ein Schnippchen zu schlagen”.

Die Eisbären werden voraussichtlich in voller Mannschaftsstärke aufs Eis gehen können. Bereits im Spiel zwei war Leontin Kreps trotz eines Jochbeinbruchs wieder mit von der Partie, und auch bei Felix Kollmar verdichten sich die Zeichen, dass er rechtzeitig zum Spiel wieder fit wird.

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