6:2 bei den Mad Dogs – vier Eisbären-Tore im Schlussdrittel

Mit einem 6:2 (0:0, 2:2, 4:0)-Sieg bei den Mad Dogs Mannheim sind die Eisbären Heilbronn in der Regionalliga Südwest in die Erfolgsspur zurückgekehrt.

Von Beginn übernahm der Vizemeister gegen den Aufsteiger das Kommando, traf aber auf einen aufopferungsvoll kämpfenden Gegner, der um jeden Preis sein Tor verteidigte – mit Erfolg, denn das erste Drittel brachte auf beiden Seiten nichts Zählbares.

Nach 26 Minuten brach dann endlich Benjamin Brozicek den Bann, als er auf Zuspiel von Stefano Rupp das 0:1 erzielte. Der knappe Vorsprung hielt dann bis zur 37. Minute, als Marcel Jandura in Überzahl den Ausgleich machte. Nachdem eine Minute später Mirco Majewski aus heiterem Himmel auch noch das 2:1 für die verrückten Hunde aus der Quadratestadt erzielte, fühlte man sich auf Seiten der Eisbären an das 2:7 gegen Bietigheim erinnert. 46 Sekunden vor der Pause gelang Claudio Schreyer dann aber doch noch der verdiente Ausgleich zum 2:2.

Das Schlussdrittel brachte dann aber doch noch die Entscheidung zu Gunsten der Eisbären, bei denen zum ersten Mal wieder Verteidiger Arno Metz von der Partie war, der nach der Saison 2015/16 eigentlich seine Schlittschuhe an den Nagel gehängt hatte. Dem Team von Trainer Sascha Bernhardt genügten zwischen der 42. und 47. Minute fünf Zeigerumdrehungen, um mit drei Treffern den Sieg sicherzustellen. Stefan Schrimpf, Stefano Rupp und Daniel Steinke machten aus dem 2:2 ein 2:5. Den Schlusspunkt zum 2:6 setzte Benjamin Brozicek mit seinem zweiten Treffer zum 2:6.

“Eigentlich war das heute eine einseitige Partie mit einem Spiel auf ein Tor, doch sind wir uns oft selbst im Weg gestanden”, meinte Sascha Bernhardt nach dem Ende der Begegnung. “Und plötzlich lagen wir dann 1:2 zurück, das hat uns für eine Weile ziemlich aus dem Tritt gebracht. Im letzten Drittel haben wir dann aber gottseidank die Tore noch gemacht.”

Am kommenden Wochenende geht es für die Eisbären gleich mit zwei Spielen gegen Gegner weiter, die bisher hinter ihren Erwartungen zurückgeblieben sind und deshalb umso gefährlicher sind. Am Freitag gastiert in der Neuauflage des Finales der letzten beiden Jahre der Meister Zweibrücken Hornets in der Kolbenschmidt Arena (20 Uhr), ehe es am Sonntag (19 Uhr) zu den Eisbären Eppelheim geht.

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Nächste Station: Mannheim

(Patrick Seeger stand im 2 Derby im Mittelpunkt /Foto: Thomas Kircher)
 
 

Nach einem spielreichen Wochenende, machen die Eisbären Heilbronn am kommenden Samstag, den 21.10.17, um 19.30h  in der Mannheimer SAP Arena (Nebenhalle) Halt. Gegner hier ist der Aufsteiger Mad Dogs Mannheim.

Bisher verliefen die Spiele der Eisbären wie auf Schienen: 5 Spiele absolviert, 4 davon mit mehr als 6 geschossenen Toren gewonnen. Klare Folge: der EHC Heilbronn zog an die Spitze der Regionalliga SüdWest.Das zweite Derby am letzten Sonntag gegen den Lokalrivalen aus Bietigheim sollte dies ändern. Hatte man die Steelers 1B noch im ersten Aufeinandertreffen 9:4 aus der Halle geschossen, wurde man nun mit 7:2 deutlich geschlagen. Doch für das Team um Trainer Sascha Bernhardt bleibt keine Zeit zum Trübsal blasen.

Für EKU Mannheim (Mad Dogs)  ist  es nach drei Jahren der Abstinenz, die Rückkehr in die Regionalliga SüdWest. Beim letzten Auftritt in der Liga musste man nach nur einem Jahr bereits wieder den Gang in die Landesliga antreten. Damit dies nicht wieder geschieht, setzt man auf junge Spieler und Kontinuität. Selbstbewusst sind auch die Ziele der Mad Dogs. Das Team von Trainer Sascha Trivunov möchte nach eigenen Aussagen, sich nicht mit den unteren Tabellenregionen abfinden, sondern im Gegensatz, in der Liga ein “Wörtchen mitreden”. Die gespielten Partien bestätigen die ehrgeizigen Ziele: in den bisherigen vier Spielen ging man zwar nur gegen die Stuttgart Rebels als Sieger vom Platz, und belegt dadurch mit 2 Punkten nur den vorletzten Tabellenplatz, allerdings konnte am über weite Strecken mit dem Gegner mithalten.

Die Eisbären haben die Heimniederlage gegen Bietigheim sicherlich noch nicht verdaut, doch immerhin abhakt. Eisbären-Coach Sascha Bernhardt muss aber auf mehr Spieler verzichten, wie im sicherlich lieb sein wird. Zu einigen angeschlagenen Spielern, deren Einsatz abzuwarten bleibt, sind auf jeden Fall Patrick Luschenz und Igor Filobok nach diesem Wochenende gesperrt.

Nichtsdestotrotz sind die Eisbären Heilbronn fest entschlossen, bereits kommendes Wochenende in die Erfolgsspur zurückzufinden und die Punkte von Mannheim mit nach Heilbronn zu nehmen!

 

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Eisbären gehen gegen Bietigheim mit 2:7 unter

Zwölf Tage nach ihrem 9:4-Heimsieg gegen die Bietigheim Steelers Amateure kamen die Eisbären Heilbronn am Sonntagabend gegen denselben Gegner im zweiten Derby mit 2:7 (0:2, 1:3, 1:2) unter die Räder.

Beide Mannschaften hatten an diesem Wochenende bereits ein weiteres Spiel bestritten, was man jedoch keiner der beiden Mannschaften anmerkte. Die Eisbären begannen gewohnt stürmisch und hatten in den Anfangsminuten mehr vom Spiel als die Gäste – doch dann kam die fünfte Spielminute. Erst erzielte Willi Gross quasi aus dem Nichts in Überzahl das 0:1, 34 Sekunden später ließ Marco Windisch das 0:2 folgen. Dieser Treffer war bezeichnend für das Spiel der Eisbären an diesem Abend. Obwohl Goalie Patrick Seeger bereits zwei Bietigheimer Schüsse abgewehrt hatte, ließ die Defensive Windisch genug Platz um die Scheibe im zweiten Nachschuss doch noch im Tor unterzubringen.

Zwar mühte sich das Team von Sascha Bernhardt redlich und hatte auch mehr Spielanteile, doch wirkten die Aktionen nach vorne wenig zwingend. Zudem ließen sich die Spieler ein ums andere Mal vom Gegner provozieren, was über das Spiel hinweg zahlreiche Strafzeiten nach sich zog – darunter auch eine Spieldauer-Disziplinarstrafe für Igor Filobok, der sich mit Thorsten Weisler in die Haare bekam.

Wer weiß, wie das Spiel gelaufen wäre, hätte Moritz Muths Schuss nach eineinhalb Minuten im Zweiten Drittel nicht die Querlatte sondern ins Schwarze getroffen. So aber blieb es beim 0:2 – aber nur bis zur 27. Minute, denn da bauten Haiko Hirsch und Matthias Vostarek den Vorsprung ihres Teams mit einem weiteren Doppelschlag innerhalb von 34 Sekunden zum 0:4 aus. Doch damit nicht genug. In der 29. Minute musste Igor Filobok auf die Strafbank, und genau acht Sekunden später stand es auch schon 0:5 gegen völlig indisponierte Eisbären. Haiko Hirsch hatte in Überzahl getroffen.

Ein leichter Hoffnungsschimmer glomm auf, als Benjamin Brozicek in der 38. Minute zum 1:5 verkürzte. Doch schon nach 59 Sekunden im Schlussdrittel stellte Marco Windisch mit seinem Tor zum 1:6 den alten Abstand wieder her. Der Rest des Spiels ist schnell erzählt: Vasilios Maras traf in der 57. Minute zum 2:6, erneut Windisch setzte kurz vor dem Ende den Schlusspunkt zum 2:7.

“Das war heute glaub ich unser schlechtestes Spiel seit mindestens zwei Jahren”, schimpfte Trainer Sascha Bernhardt nach dem Spiel. “Aber vielleicht war das jetzt ein Dämpfer zur rechten Zeit, damit manche Spieler nicht mehr glauben, dass man Spiele einfach im Vorbeigehen gewinnt.”

Am Samstag (19.30 Uhr) geht es für die Eisbären nun beim Aufsteiger Mad Dogs Mannheim weiter. In jedem Fall verzichten muss Sascha Bernhardt dabei auf die gesperrten Patrick Luschenz (Matchstrafe in Ravensburg) und Igor Filobok.

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12:2-Sieg in Ravensburg – acht Tore im zweiten Drittel

Mit einem 12:2 (0:1, 8:0, 4:1)-Sieg beim EV Ravensburg haben die Eisbären Heilbronn ihre Siegesserie fortgesetzt.

Nach einem laut Trainer Sascha Bernhardt “verrückten ersten Drittel” führten die Gastgeber durch ein Tor von Christopher Repka in der 19. Minute mit 1:0. Dann folgte ein Drittel, das es in der Eisbären-Geschichte in dieser Form noch nie gegeben hat.

“Wir haben uns in der Pause neu sortiert und haben ein paar taktische Änderungen vorgenommen, und auf einmal lief alles”, berichtet Sascha Bernhardt aus der Mannschaftskabine. Alles – das waren acht Eisbären-Tore zwischen der 22. und 40. Minute durch Leontin Kreps (2), Daniel Steinke (2), Felix Kollmar (2), Claudio Schreyer und Sven Breiter. Die Hälfte dieser Treffer fiel in Überzahl – eine überragende Quote.

Im Schlussabschnitt nahmen die Mannen um Kapitän Stefan Schrimpf und den an diesem Abend überragenden Goalie Patrick Seeger zwar etwas das Tempo aus dem Spiel, sie kamen aber noch zu vier weiteren Toren. Benjamin Brozicek (46.), Sven Breiter (48.) und Vasilios Maras (54.) schraubten das Ergebnis auf 11:1 hoch, eher die Gastgeber eineinhalb Minuten vor Spielende durch Lubos Sekula zu ihrem zweiten Treffer kamen. Den 2:12-Endstand stellte in der letzten Minute Daniel Steinke mit seinem dritten Treffer her.

Am Sonntagabend kommt es nun um 18 Uhr in der Kolbenschmidt Arena zum Spitzenspiel der Regionalliga Südwest zwischen den Eisbären und den Bietigheim Steelers Amateuren, die im Falle eines Sieges in der Tabelle zu den Eisbären aufschließen könnten. Sollten jedoch die Eisbären drei Punkte einfahren, könnten sie den Vorsprung auf die Steelers bereits auf sechs Zähler ausbauen.

 

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Doppelspiel-Wochenende mit zweitem Derby

Die Tage vergehen wie ihm Flug…

Schon steht der vierte Spieltag in der RegionalLiga Südwest an!

Für die Eisbären Heilbronn bedeutet dies ein Doppelspiel-Wochenende:

Am Freitag, den 13.10.17, gastiert der EHC Eisbären Heilbronn um 20 Uhr beim EV Ravensburg, worauf am Sonntag, den 15.10.17 um 18Uhr, direkt das zweite Derby gegen die Bietigheim Steelers 1B in der heimischen Kolbenschmidt Arena folgt.

Ravensburg hat nach zwei durchwachsenen Jahren in der Regionalliga Südwest, dieses Jahr das Team mit ehemaligen Oberligaspielern wesentlich verstärkt. Die Bilanz ist aber dennoch nicht ausgeglichen: nach einem 5:1 Sieg bei der EKU in Mannheim im ersten Saisonspiel, ging das Heimspiel gegen Hügelsheim mit 1:3 genauso verloren, wie das Spiel bei den Zweibrücken Hornets, bei dem man eine 10:3 -Niederlage einstecken musste.

Ein immer wieder harter Gegner ist im Sonntags-Spiel (15.10.17) der SC Bietigheim-Bissingen. Nach dem Kantersieg der Steelers Amateure gegen Zweibrücken und der herben Klatsche, die die Steelers Reserve im ersten Derby bei den Eisbären kassiert hat, haben die Jungs vom Ellental letztes Wochenende wieder zur gewohnten Form gefunden und fuhren ein 6-Punkte-Wochenende ein. Zuhause besiegte man Liga-Neuling EKU Mannheim mit 4:2, während man im Auswärtsspiel in Eppelheim die dortigen Eisbären in einem engen Spiel 1:2 niederringen konnte.

Die Heilbronner Eisbären grüßen nach dem 6:3 Arbeitssieg in Stuttgart weiter von der Tabellenspitze. Während beim Derby zwischen Eisbären und Steelers 1B mit Sicherheit wieder die Tagesform entscheidend sein wird, wird beim Spiel gegen Ravensburg einmal mehr der Wochentag und die geographische Lage des Gegners eine wichtige Rolle bei der Teamaufstellung spielen. Traditionell sind die Freitags-Spiele in Ravensburg immer eine “Wunderkiste”, da die frühe Abfahrtzeit nicht von allen Team-Mitgliedern realisiert werden kann und man somit meist mit weniger Spielern die Reise zum EV Ravensburg angetreten muss.

Doch ganz gleich in welcher Aufstellung Trainer Sascha Bernhardt die Spieler aufs Feld schicken wird, eines ist sicher: die Eisbären Heilbronn sind absolut heiß aufs Eis!

 

Foto: Thomas Kircher

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6:3-Arbeitssieg in Stuttgart / Neuzugang Sören Breiter

Mit einem 6:3 (3:1, 2:1, 1:1)-Sieg bei den Stuttgart Rebels haben die Eisbären Heilbronn ihre weiße Weste gewahrt und ihre Tabellenführung weiter ausgebaut.

Schon vor dem Spiel hatten die Eisbären ihre Fans überrascht, als plötzlich ein neuer Spieler im Trikot mit der Nummer 42 und dem Namen BREITER auf dem Rücken auflief. Noch vor ein paar Tagen hatte man auf der Homepage einen weiteren Oberligaspieler angekündigt, der berufsbedingt erst Ende Oktober für die Eisbären auflaufen kann. Voilà – da war er auch schon: Sören Breiter, Bruder von Eisbären-Vorstand und -Stürmer Sven Breiter! Der 26-Jährige war in der vergangenen Saison inaktiv und hatte davor zuerst 42 Spiele für die Bietigheim Steelers in der DEL2 und dann über 200 Oberliga-Spiele für die Icefighters Leipzig absolviert.

Marc Oppenländer brachte die Eisbären in seinem ersten Saisonspiel nach knapp fünf Minuten in Führung, ehe Patrick Daucik etwas mehr als eine Minute später das 1:1 erzielte. Doch obwohl die Rebels den Eisbären das Leben schwer machten, schossen Stefano Rupp (13.) und Stefan Schrimpf (19.) bis zur ersten Pause einen beruhigenden 3:1-Vorsprung heraus.

Als Robin Platz im an Höhepunkten lange armen zweiten Drittel das 1:4 erzielte (27.), schien dies schon eine Art Vorentscheidung zu sein. Doch in der 29. Minute stellte Eric Strieska mit einem schnell vorgetragenen Konter den Zwei-Tore-Abstand wieder her. Die beiden Teams schenkten sich gegenseitig nichts und kämpften um jeden Zentimeter Eis, wodurch Torszenen in der Folge Mangelware blieben. Eine der wenigen Chancen nutzte dann Patrick Luschenz in der 35. Minute zum 2:5.

Auch das Schlussdrittel hatte nicht viel Nennenswertes zu bieten – bis dann Patrick Eisele, Heilbronner in Stuttgarter Diensten, in der 49. Minute auf 3:5 verkürzte. Dieser Treffer beflügelte die Gastgeber, die nun ihre Chance nochmal in der Offensive suchten. Die Eisbären und ihr Keeper Patrick Seeger jedoch verteidigten sicher. Drei Minuten vor dem Ende nahm Rebels-Trainer Pavol Jancovic seinen Keeper Andreas Räht zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis um in Überzahl noch den Ausgleich zu erzwingen. Dies wussten die Eisbären jedoch zu verhindern: Benjamin Brozicek machte nach 57:34 Minuten mit seinem Treffer zum 3:6 ins leere Tor den ersten Auswärtssieg der Saison perfekt.

“Es war ein verdienter Sieg, jedoch war Stuttgart der erwartet schwere Gegner, der alles in die Waagschale geworfen und uns aufgezeigt hat, woran wir in den kommenden Wochen noch arbeiten müssen”, gab Eisbären-Trainer Sascha Bernhardt nach dem Spiel zu Protokoll.

Am kommenden Wochenende müssen die Eisbären gleich zweimal ran: Am Freitag (20 Uhr) geht es zuerst nach Ravensburg, ehe am Sonntag (18 Uhr) erneut die Bietigheim Steelers in der Kolbenschmidt Arena gastieren.

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Starkes zweites Drittel sorgt für den Derbysieg

Mit einem deutlichen 9:4 (2:2, 5:2, 2:0) im Lokalderby gegen die Bietigheim Steelers Amateure sind die Eisbären Heilbronn an die Tabellenspitze der Regionalliga Südwest gestürmt.

Dabei hatte die Begegnung für die Eisbären alles andere als ideal begonnen. Als Geburtstagskind Moritz Muth in der 8. Minute als erster Spieler die Strafbank aufsuchen musste, schlugen die Gäste in Person von Ex-Eisbär Haiko Hirsch zu und gingen mit 1:0 in Führung. Doch der Rückstand der Gastgeber sollte nur rund fünf Minuten anhalten, denn Leo Kreps (15.) und Daniel Steinke (17. – Foto: Thomas Kircher) drehten den Spieß um: 2:1. In der 20. Minute schlug dann jedoch erneut Haiko Hirsch zu, so dass die Teams mit einem 2:2 Unentschieden in die Kabine gingen.

Als nach etwas mehr als einer Minute im zweiten Drittel Mike Weigandt das 2:3 erzielte, ahnte noch niemand, dass dies das Drittel der Eisbären werden würde. Patrick Luschenz (25.), Claudio Schreyer (27.) und Daniel Steinke (30.) machten aus dem 2:3 ein 5:3. Als Marco Windisch in der 31. Minute das 5:4 erzielte, wechselte Trainer Sascha Bernhardt Torhüter Markus Nachtmann aus und brachte für ihn Patrick Seeger. “Das Spiel hätte zu diesem Zeitpunkt nochmal kippen können und ich wollte das Team wachrütteln. Deshalb habe ich den Wechsel vorgenommen. Der Wechsel sollte keineswegs ausdrücken, dass ich mit Nachti unzufrieden war, ich war mir aber sicher, dass die Mannschaft einen neuen Impuls gebraucht hat.”

Dass der Wechsel genau das Richtige war, sahen die knapp 600 Zuschauer im Anschluss. Leo Kreps (34.) und Igor Filobok (36.) schossen die Eisbären bis zur zweiten Pause mit 7:4 in Führung. Diese konnten Patrick Luschenz (47.) und Stefano Rupp (48.) im Schlussdrittel zum Endstand von 9:4 ausbauen.

“Wir hatten heute eine gute Chancenverwertung, das hat den Unterschied gemacht”, sagte Sascha Bernhardt nach dem Spiel. “Der Sieg ist sicherlich um ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen, aber darüber will ich mich natürlich nicht beschweren. Insgesamt war es ein toller Derbysieg.”

Am Freitag müssen die Eisbären nun um 20 Uhr bei den Stuttgart Rebels antreten.

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Zielstrebige Eisbären überraschen Schwenningen mit 9:3

O’zapft is’ – oder anders gesagt: Die Regionalliga-Saison 2017/18 hat begonnen, und zwar mit einem 9:3 (5:0, 3:2, 1:1)-Sieg der Eisbären Heilbronn gegen die Fire Wings Schwenningen.

Obwohl viele Fans bei sommerlichen Temperaturen den Biergarten der Eishalle vorgezogen hatten, legten die Eisbären gleich einen Traumstart hin. Nicht mal eine Minute war gespielt, als Stefano Rupp die Scheibe auf Felix Kollmar passte. Dessen Schuss konnte Schwenningens Keeper Fabian Hoppe zwar noch abwehren, doch dann war es Neuzugang Rupp vorbehalten, bei seiner Premiere für die Eisbären im Nachschuss das erste Saisontor zu erzielen (Foto: Thomas Kircher).

Die Eisbären wussten mit zielstrebigem Offenivspiel zu gefallen. Wie am Faden aufgezogen schwirrten die Pässe so millimetergenau von Schläger zu Schläger, dass die Gäste vom Neckarursprung oft nur staunend zuschauen konnten. Eine solche Puckstafette brachte nach knapp vier Minuten bereits das 2:0. Patrick Luschenz schickt Igor Filobok auf der rechten Seite steil, der leitet direkt weiter auf den am langen Pfosten freistehenden Benjamin Brozicek, der keine Mühe hat zum 2:0 einzuschieben. Auch beim 3:0 durch Patrick Luschenz (10. Minute) war Igor Filobok wieder derjenige, der dem Torschützen die Scheibe direkt auf den Schläger zirkelte.

Das frühe 3:0 sorgte für große Verunsicherung bei den Gästen, die in den Folgeminuten gleich zweimal kurz hintereinander neben dem eigenen Tor die Scheibe vertändelten. Nutznießer war in der 14. Minute erst Stefano Rupp, der seinem Gegenspieler die Scheibe abluchste, sich einmal um die eigene Achse drehte und zum 4:0 einschob. Nicht mal eine Minute später sahen die 346 Zuschauer quasi eine Wiederholung dieser Szene. In der Hauptrolle diesmal: Daniel Steinke. Auch der vom Verteidiger zum Stürmer umfunktionierte Routinier stibizte den Puck vom Schläger seines Gegners und netzte unbedrängt zum 5:0 ein – ein Treffer, der schon mehr als die Vorentscheidung bedeutete.

In den zweiten 20 Minuten machten die Gastgeber dort weiter, wo sie aufgehört hatten – sie suchten zielstrebig den Weg zum Tor. Bis sie das Gehäuse der Gäste jedoch gefunden hatten, dauerte es etwas mehr als fünf Minuten: Kapitän Stefan Schrimpf erhöhte auf 6:0. Auch wenn Stefan Schäfer in der 28. Minute der Anschlusstreffer zum 6:1 gelang, konnten die Fire Wings ihren Gegner kaum in Bedrängnis bringen. Im Gegenteil, denn Felix Kollmar und Benjamin Brozicek schraubten den Spielstand in der 33. Minute mit einem Doppelschlag innerhalb von 20 Sekunden auf 8:1. Dennis Böhm verkürzte in der 35. Minute noch auf 8:2.

Im Schlussdrittel verlor die Partie dann deutlich an Fahrt. Die Eisbären lagen uneinholbar in Front und beschränkten sich aufs Nötigste, was den Gästen mehr Raum verschaffte und schon nach 23 Sekunden das 8:3 durch Andreas Erlenbusch brachte. Erst in der Schlussphase zog der Vizemeister das Tempo nochmal an, nachdem Vasilios Maras in der 56. Minute auf 9:3 erhöht hatte. Und beinahe hätte Robin Platz das Ergebnis noch zweistellig gemacht, doch klatschte sein Schuss acht Sekunden vor dem Ende an die Querlatte.

“Wir haben heute durch die Bank eine sehr starke Leistung gebracht”, zeigte sich Trainer Sascha Bernhardt mit dem Saisonstart hochzufrieden. Dabei lobte der Coach auch seine Neuzugänge: “Stefano Rupp hat bestätigt, dass er weiß, wo das Tor steht. Er hätte sogar noch ein, zwei weitere Tore machen können. Und Adrian Kolar wurde nicht umsonst zum Spieler des Abends gewählt. Er hat hinten drin ganz stark gespielt und mit klugen Pässen die Stürmer bedient. Und Vasi Maras ist ja eigentlich gar kein richtiger Neuzugang. Aber auch er hat stark gespielt und hat sich sein Tor redlich verdient.”

Auch Alexander Keterling zeigte sich nach seinem ersten Spiel als Co-Trainer hochzufrieden: “Das Team hat super gespielt und hat auch in dieser Höhe verdient gewonnen. Die ersten drei Punkte sind im Kasten, aber am Dienstag wartet mit Bietigheim nochmal ein ganz anderes Kaliber. Und da beginnt das Spiel wieder bei 0:0. Deshalb dürfen wir uns auf den Lorbeeren von heute nicht ausruhen, sondern müssen uns nun auf Bietigheim konzentrieren.”

Spielbeginn gegen Lokalrivalen am Dienstag in der Kolbenschmidt Arena ist um 18 Uhr.

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Es geht endlich los!

Am kommenden Wochenende starten die Eisbären Heilbronn mit einem Doppelspiel-Wochenende in die neue Saison der Regionalliga SüdWest.

Als erster Saisongegner geben am Freitag, den 29.09.17 um 20 Uhr die Fire Wings aus Schwenningen ihre Visitenkarte in der Kolbenschmidt Arena ab. Die gleiche Auftaktpaarung gab es bereits letzte Saison. Damals unterlagen die Eisbären den Schwenninger Kufencracks überraschend mit 3:5, deren große Rückhalt in dieser Partie Torhüter Miro Hämynen war.  Wie man die Jungs vom Neckarursprung unter ihrem Neu-Trainer Matthias Kloiber und einigen namhaften Neuzugängen dieses Jahr einschätzen muss, ist schwer vorherzusagen.

Am Dienstag, den 03.10.17, kommt es ab 18 Uhr dann zum ewig jungen Aufeinandertreffen zwischen dem EHC Eisbären Heilbronn und dem SC Bietigheim- Bissingen. Auf das Team aus dem Ellental traf man bereits vor zwei Wochen beim ersten Vorbereitungsspiel, das man nach nur zwei Trainingseinheiten auf dem  Eis  mit lediglich 3:2 verloren geben musste. Auch in Bietigheim haben sich in den Sommermonaten einige Änderungen im Kader ergeben. Nach der letzten Saison, in der man die Play Offs verpasste, wollen die Ellentaler unter dem neuem Trainer Philipp Hodul und mit fünf Neuzugängen in der Mannschaft, dieses Jahr wieder bei der Vergabe der begehrten Play Off-Plätze ein Wörtchen mitreden.

Nach dem letzten Vorbereitungsspiel  bei den Lindau Islanders, bei dem die angereiste Heilbronner Rumpftruppe zwar eine gute Leistung gezeigt hat, aber dennoch in vielen Belangen unterlegen war, werden die Eisbären Heilbronn die kommenden Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen. So verstärkte man sich noch kurz vor Saisonbeginn auf Seiten der Eisbären mit dem Ex-Stuttgarter Adrian Kolar und einem weiteren Spieler aus der Oberliga, der aber berufsbedingt erst Ende Oktober für die Eisbären auflaufen wird.

 

Foto: Thomas Kircher

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+ + + Team News + + +

 

Die Eisbären können pünktlich zum Saisonstart einen neuen/alten Bekannten im Team begrüßen!
Von den Stuttgart Rebels wechselt Adrian Kolar (#4) auf die Heilbronner Eisscholle und verstärkt die Verteidigung.

Herzlich Willkommen, Adi!

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