Mannschaftskader 2016/17: 18 Spieler haben schon zugesagt

Vor einem relativ entspannten Sommer stehen in diesem Jahr die Kaderplaner der Eisbären Heilbronn. Fast alle Spieler der Meistermannschaft 2015/16 haben bereits ihr Okay dafür gegeben, dass sie auch in der kommenden Saison wieder ihre Schlittschuhe für den vierfachen Meister schnüren werden. Nur wenige Gespräche stehen noch aus.

Einzig Arno Metz wird sich wohl aus dem Team zurückziehen müssen. Ähnlich wie Milan Liebsch in der abgelaufenen Spielzeit wird sich der angehende Rechtsanwalt voraussichtlich komplett auf sein Studium konzentrieren. Sein Spielerpass wird jedoch bei den Eisbären bleiben, so dass der Verteidiger nach Staatsexamen und mündlicher Prüfung jederzeit wieder in den Spielbetrieb der Regionalliga Südwest einsteigen kann.

Milan Liebsch, der in der vergangenen Saison wegen seiner Prüfungen und der folgenden Probezeit beim neuen Arbeitgeber nur drei Spiele absolvieren konnte, wird dagegen wieder voll in den Spielbetrieb einsteigen.

Somit sieht der Kader für die Saison 2016/17 bisher wie folgt aus:

Tor:
Kevin Yeingst, Tobias Amon

Abwehr:
Felix Kollmar, Daniel Brendle, Robin Platz, Stefan Schrimpf, Morith Muth, Maxim Schleicher

Angriff:
Manuel Pfenning, Benjamin Brozicek, Sven Breiter, Claudio Schreyer, Leontin Kreps, Patrick Luschenz, Thomas Bernwald, Alexander Keterling, Jannick Bätzold, Milan Liebsch

 

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Spendenaktion “Hilfe für Joel”: Blumentombola beim BAUHAUS Neckarsulm zum Muttertag

Bei ihrer Spendenaktion “Hilfe für Joel – für ein bewegtes Leben” konnten die Eisbären Heilbronn Anfang 2016 schon über 20.000 Euro für die Familie des dreijährigen, schwerst behinderten Joel Ullrich aus Güglingen sammeln. Jetzt folgt am Samstag, den 7. Mai der zweite Teil der Spendenaktion, mit deren Einnahmen Katharina und René Ullrich ein behindertengerechtes Fahrzeug kaufen möchten.

Ab 10 Uhr findet beim BAUHAUS Neckarsulm in der Robert-Bosch-Straße 1 eine große Blumen-Tombola statt. Am Tag vor Muttertag gibt es verschiedene Blumen von der Margerite über die Grünpflanze bis hin zur Orchidee zu gewinnen, die allesamt von BAUHAUS gespendet werden. Das Los kostet 2 Euro – und jedes Los gewinnt!!!

Außerdem sind die Eisbären mit ihrer Torwand vor Ort und bieten den BAUHAUS-Besuchern die Möglichkeit, unter Anleitung der Eisbären-Cracks den Eishockey-Schläger zu schwingen. Am Rande der Tombola verkaufen die Eisbären zudem zu Gunsten der Aktion „Hilfe für Joel – für ein bewegtes Leben“ Kaffee und selbst gebackenen Kuchen.

 

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Eisbären 1b – knappe Niederlage im DPL-Finale

Es hat nicht sollen sein für die zweite Mannschaft der Eisbären. Der Hauptrunden-Erste der DPL-Division 3 unterlag im Finale knapp mit 4:5 (1:0, 1:1, 2:4) gegen Eisberg Wiesloch und verpasste damit zum zweiten Mal in Folge den Aufstieg in die Division 2. Trotz der Niederlage lieferte die 1b, angefeuert von ca. 40 mitgereisten Fans, eine starke Leistung und lag zum Beginn des Schlussdrittels schon mit 3:1 in Führung. Die Tore für die Eisbären erzielten Andreas Lung (2), Tobias Bockisch und Jeremy Cuif.

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Eisbären 1b: Am 16. April ist Finale gegen Eisberg Wiesloch

Bei unserem letzten Spiel in dieser Runde trafen wir das zweite Mal auf das Team von Eisberg Wiesloch. Diese hatten im Laufe der Saison eine sehr gute Entwicklung, so dass es bei ihnen mit diesem Spiel um den Einzug ins Finale ging. Durch ein schnelles Tor von Andreas Lung gingen wir in der ersten Spielminute in Führung. Diese konnten wir schon 40 Sekunden später durch Jeremy Cuif auf eine 0:2 Führung ausbauen. Leider wurden wir jetzt leichtfertig in unserer Spielweise und ließen den Gegner durch schnelle und gefährliche Konter immer wieder zum Abschluss kommen. Einer dieser Fehler führte schließlich zur Mitte des ersten Drittels zum 1:2 Anschlusstreffer. Damit nicht genug erfolgte in der 12. Spielminute der Ausgleich.

Im zweiten Drittel spielten wir wieder konsequenter. Doch auch unsere Gegner ließen nicht nach uns unter Druck zu setzen und wollten ebenfalls den Führungstreffer erzielen. Dies gelang Ihnen dann auch in der 27. Spielminute. Wir setzten jetzt wiederum alles daran das Spiel wieder zu übernehmen, und schon eine Minute später sorgte Hagen Merz mit einem Schlagschuss von der blauen Linie für den 3:3 Ausgleich. In der 29. Spielminute schaffte es das Team von Eisberg erneut und übernahm mit 4:3 die Führung, mit der es auch in die Drittelpause ging.

Nach einer klaren Ansage in der Drittelpause nahmen wir wiederum das Spiel in die Hand. In der zweiten Minute des letzten Drittel kam durch Andreas Lung der Ausgleich. Besser noch, Sergej Kosenko brachte uns nach einem Abpraller mit 4:5 in Führung. Die Uhr zeigte noch 10 Minuten im letzten Drittel, also zu lange um auf Zeit zu spielen. In diesen letzten 10 Minuten zeigte Eisberg Wiesloch, dass sie sich noch lange nicht geschlagen gaben. Erst erfolgte der erneute Ausgleich durch Eisberg Wiesloch, dann legten sie nach. 6:5 und immer noch fünf Minuten zu spielen.  Mit jeder Minute setzen wir mehr und mehr auf die Offensive, da wir die Punkte immer noch nicht einfach aus den Händen geben wollten.

Leider kam es durch eine mehr als unglückliche Situation dazu, dass ein von einem unserer Abwehrspieler abgeprallter Puck unhaltbar ins Tor rutschte. Spätestens jetzt war zu merken, dass wir das Spiel nicht mehr drehen konnten.

Die Konzentration in unserem Spiel ließ nach, was Eisberg Wiesloch dazu nutzte mit einem weiteren Tor den 8:5 Endstand zu setzen.

Eisberg – Eisbären Heilbronn 1b                               8:5

Durch dieses Spiel qualifizierte sich Eisberg Wiesloch als unser Gegner für das Finale am 16.04.2015 in Eppelheim. Obwohl wir bei diesem Spiel unterlagen, schlossen wir die Runde auf dem ersten Platz ab. Jetzt heißt es aus den Fehlern zu lernen, den jetzt mehr als bekannten Gegner richtig einzuschätzen und im Finale alles daran zu setzen um Eisberg Wiesloch nicht uns Spiel kommen zu lassen.

Wir würden uns freuen möglichst viele Fans und Freunde bei unserem Finalspiel am 16.04.2016 um 17:00 Uhr im Icehouse Eppelheim begrüßen zu dürfen.

Hartmut Lehr
Teamleiter 1b

 

 

 

 

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Ausschluss vom Meister-Ausflug – Mapes und Fischbuch sagen ab

Es hätte für die Eisbären so schön sein können – doch die Tatsache, dass die bereits als Neuzugänge angekündigten DEL-Spieler Corey Mapes und Dennis Fischbuch von Manager Marco Schenk vom 2016er Meister-Ausflug ausgeschlossen wurden, hat den Transfer der beiden zum Regionalliga-Meister leider platzen lassen.

Oder anders ausgerückt: Natürlich hat es sich bei der Meldung, dass die beiden zu den Eisbären wechseln, um den traditionellen Aprilscherz der Eisbären gehandelt, der ebenso selbstverständlich im Vorfeld mit Corey Mapes und Daniel Fischbuch abgestimmt worden war.

Leider hat die Düsselsorfer EG am 31. März bekanntgegeben, dass die beiden gebürtigen Heilbronner für die neue Saison keinen Vertrag mehr bei der DEG bekommen und sich einen neuen Verein suchen werden. Wir drücken beiden die Daumen, dass sie schnell einen neuen Arbeitgeber in der DEL finden!

Übrigens, wenn ihr wissen wollt, wer die beiden sind: Im heute erschienenen Magazin “sportheilbronn” vom Stadtverband für Sport Heilbronn gibt es ein zweiseitiges Interview, in dessen Zuge auch das Foto vom Aprilscherz entstanden ist. Falls ihr das Magazin nicht vorher in die Hände kriegt, bekommt ihr es spätestens bei der Saisonabschlussfeier am 23. April.

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Corey Mapes und Daniel Fischbuch kommen von der DEG

Nach der Saison ist vor der Saison – deshalb basteln die Eisbären Heilbronn schon zum jetzigen Zeitpunkt an ihrem Kader für die Saison 2016/17 und können nun auch bereits Vollzug melden und die ersten beiden Neuzugänge ankündigen. Und die haben es in sich, denn mit Corey Mapes (23, Blid links) und Daniel Fischbuch (22, rechts) wechseln zwei Cracks von der Düsseldorfer EG zum Regionalliga-Meister, die es zusammen schon auf über 300 DEL-Spiele gebracht haben.

Verteidiger Mapes und Stürmer Fischbuch, beide gebürtige Heilbronner, haben die ersten Schritte ihrer Karriere im Nachwuchs des Heilbronner EC gemacht und haben danach die Eishockey-Schulen des SC Bietigheim-Bissingen und der Jungadler Mannheim durchlaufen.

“Wir sind begeistert, dass die beiden sich für uns entschieden haben und wir unserem Kader nochmal einen weiteren Qualitätsschub geben können”, freut sich Eisbären-Manager Marco Schenk.

Eingefädelt hat den Wechsel Eisbären-Fotograf Marcel Tschamke (Bild Mitte). Im Rahmen eines Fotoshootings mit den DEG-Spielern an der Düsseldorfer Brehmstraße wurde aus einer als Scherz gedachten Aufforderung, zu den Eisbären zu wechseln, Ernst. “Ich habe ihnen von den Eisbären vorgeschwärmt”, so Tschamke, “und das hat sich wohl mit dem gedeckt, was sie bereits über den Verein wussten”.

Besonders die Berichte vom Meister-Ausflug der Eisbären nach Mallorca hatten die beiden überzeugt. “Wir sprechen ja auch regelmäßig mit Benjamin Brozicek, Daniel Brendle, Robin Platz und einigen anderen Eisbären-Spielern und sind jedes Jahr aufs Neue neidisch, wenn sie von der dreitägigen Party mit dem Team auf Mallorca sprechen”, erzählt Corey Mapes.

Die Teilnahme am Meister-Ausflug war demnach auch die Grundbedingung für den Wechsel. “Hier geht es nicht ums Geld, hier geht es rein um den Spaß”, so Daniel Fischbuch. “Aber wir möchten nicht noch ein Jahr warten, sondern wollen jetzt Ende April bereits mit den Eisbären nach Malle.”

Hier jedoch bremst Manager Marco Schenk: “Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Erst sollen sie für uns spielen, und wenn sie uns dann zum fünften Titel geschossen haben, dürfen sie selbstverständlich auch nach Mallorca mitkommen.”

Es bleibt zu hoffen, dass der Wechsel der beiden DEL-Stars zu den Eisbären nicht doch noch an diesem kleinen Vertragsdetail scheitern wird.

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Saisonabschlussfeier am 23.4. / Eisbären-Talk bei HnxTv.com

Damit wir alle gemeinsam die denkwürdige Saison 2015/16 abschließen können, findet am 23. April ab 15 Uhr in der Waldgaststätte Jägerhaus die diesjährige Saisonabschlussfeier statt. Unter anderem werden wir wieder die Trikots der Spieler verlosen und viele interessante Gespräche führen. Außerdem könnt ihr die aktuellen Meistershirts kaufen. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele von euch vorbeikommen.

Eine sehr interessante Talkrunde mit den Eisbären gab es am Dienstag abend im Rahmen der Unterländer Sportschau von www.hnxtv.com – absolut sehens- und hörenswert. Unbedingt anschauen, wenn ihr zum Beispiel mal hören möchtet, was in Goalie Kevin Yeingst beim Penaltyschießen vorgeht oder wieso Moritz Muth im Sommer lieber Inlinehockey statt Streethockey spielt.

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Abgezockte Eisbären lassen nichts anbrennen und sind Meister

Mit einem souverän herausgespielten 5:3 (2:0, 3:1, 0:2)-Sieg in der Ice Arena Zweibrücken haben die Eisbären die Finalserie gegen die Zweibrücken Hornets mit 2:0 Spielen gewonnen und sind zum vierten Mal hintereinander Meister der Regionalliga Südwest. Nach dem vogelwilden 9:8 Overtime-Sieg im ersten Spiel hatte der Titelverteidiger aus seinen Fehlern gelernt, durch die man vor einer Woche einen 8:4-Vorsprung verspielt hatte und ein gewonnen geglaubtes Spiel noch fast aus der Hand gegeben hätte.

“Das Team, das heute den Sieg mehr will, wird gewinnen”, hatte Hornets-Coach Martin Deßloch vor dem Spiel orakelt. Er sollte recht behalten, denn die Eisbären ließen von Beginn an erkennen, dass es nur einen Sieger geben konnte.

Nachdem sich beide Teams in der Anfangsphase gegenseitig abgetastet hatten, setzten die Eisbären nach fünf Minuten eine erste Duftmarke, doch erst scheiterte Felix Kollmar und dann im Nachschuss Sven Breiter. In der neunten Minute hatte der Zweibrücker Andre Nunold eine der größten Hornets-Chancen des gesamten Spiels, als er allein auf den wieder überragend haltenden Kevin Yeingst zusteuerte, seinen Schuss aber am Tor vorbei setzte. Im Gegenzug knallte Claudio Schreyer die Scheibe ans Lattenkreuz.

Ernst wurde es dann eine Minute später. Als Lukas Srnka auf der Strafbank saß, zog Sven Breiter von der blauen Linie ab und traf zum 0:1. Vier Minuten später war der wie entfesselt aufspielende Torjäger und Vorstand auch am 0:2 maßgeblich beteiligt. Hornets-Goalie Steven Teucke konnte Breiters Schuss nicht festhalten und Leontin Kreps schob zum 0:2 ein.

Der Knackpunkt der Begegnung war dann zum Start des zweiten Drittels auszumachen. Die Zweibrücken Hornets kamen schon zwei Minuten vor dem Ablauf der Drittelpause entschlossen wieder aufs Eis. Die Körpersprache zeigte, dass sie sich vor eigenem Publikum nicht weiter von den Eisbären die Butter vom Brot nehmen lassen und sich das Spiel zurückholen wollten. Doch nach 61 Sekunden wurde dieser Plan jäh durch einen Konter zunichte gemacht. John Kraiss legte quer auf den heransprintenden Manuel Pfenning, und der Spielertrainer vollstreckte zum 0:3.

Kurz darauf mussten John Kraiss und Felix Kollmar kurz hintereinander auf die Strafbank – eine Gelegenheit, die sich die Gastgeber nicht entgehen ließen und durch Stephen Brüstle das 1:3 erzielten (25.). Zuvor war jedoch Eisbären-Verteidiger Arno Metz verletzt auf dem Eis gelegen ohne dass das Spiel unterbrochen wurde. Sven Breiter tat gegenüber den Referees lautstark seine Meinung darüber kund und wurde dafür mit einer zehnminütigen Disziplinarstrafe bedacht.

Zweibrücken kam durch diesen Treffer wieder stärker in Spiel und es entwickelte sich ein unheimlich schneller, offener und finalwürdiger Schlagabtausch – bis Claudio Schreyer in der 33. Minute in Überzahl auf 1:4 erhöhte. Als vier Minuten später erneut Manuel Pfenning ein Zuspiel von John Kraiss zum 1:5 verwertete, schien die Partie gelaufen.

Doch dann gab es in der 38. Minute eine Szene abseits des Spielgeschehens, die der Begegnung nochmal eine andere Richtung hätte geben können. Felix Kollmar wurde von einem Zuschauer an der Bande auf Höhe der eigenen Torlinie festgehalten und riss sich los – eine Szene, die von den Schiedsrichtern als Stockschlag des Eisbären-Kapitäns gegen den Zuschauer gewertet und mit einer Matchstrafe bedacht wurde. Die Eisbären legten nach der Partie umgehend Einspruch gegen diese Strafe ein.

Die fünfminütige Unterzahl hätte der Begegnung nochmal eine entscheidende Wende geben können, doch waren die Eisbären zu abgezockt, um ernsthaft in Bedrängnis zu kommen. Frenetisch angefeuert von den 150 fantastischen Heilbronner Fans warfen sie sich in jeden Schuss und agierten taktisch höchst diszipliniert.

Eine Schrecksekunde gab es für die Eisbären dann in der 49. Minute, als Thomas Bernwald bei einem intensiven Zweikampf in vollem Tempo von seinem Gegenspieler auf das Tor der Hornets geschoben wurde und dabei zu Fall kam. Der Youngster krachte unglücklich in die Bande, blieb erstmal regungslos liegen und musste mit der Bahre vom Eis getragen werden. Wenige Minuten später gab es jedoch Entwarnung, als Bernwald mit einem an die Schulter gepressten Eisbeutel wieder aus der Kabine kam und sich gottseidank nicht so schwer verletzt hatte wie zunächst befürchtet worden war.

Die zu erwartende Schlussoffensive der Hornets ließ lange auf sich warten – zu lange. Erst mit dem Anschlusstreffer durch Marc Lingenfelser zwei Minuten vor dem Ende schien nochmal ein Ruck durch das Team der Gastgeber zu gehen. Sie nahmen noch ihren Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspielers von Eis und kamen 35 Sekunden vor dem Ende dann auch tatsächlich noch zum 3:5 durch Maximilian Dörr – doch das war es dann auch.

“Das Team hat heute alles gegeben um hier diesen vierten Titel zu holen”, freute sich Trainer Sascha Bernhardt nach dem Spielende. “Die Jungs haben heute alles abgerufen und haben das, was wir uns vorgenommen haben, zu hundert Prozent umgesetzt. Deshalb sind wir auch wieder verdient Meister geworden.”

Für die Eisbären ging mit dem 5:3 eine lange Saison zu Ende – eine Saison, die nach dem Umbruch in der Vereinsführung und im Team zunächst als Übergangssaison tituliert worden war. Mit den neuen Vorständen Sven Breiter und Marco Schenk an der Spitze konnte der Verein den Umbruch nicht nur kompensieren, sondern konnte sein Standing bei Sponsoren und Fans – der Zuschauerschnitt wurde von 891 auf fast 1000 ausgebaut – noch weiter verbessern. Im sportlichen Bereich wurden Spieler wie Axel Hackert, Pascal Schoofs, Marc Oppenländer, Marc Bruns und Andrej Kaufmann durch junge Spieler wie Moritz Muth, Thomas Bernwald und nicht zuletzt den im Dezember gekommenen Claudio Schreyer ersetzt, die allesamt eine riesige Saison spielten.

Eines jedoch stand trotz der Erfolge schon zum Beginn der Playoffs fest: Die Eisbären haben auf dem Formular des Deutschen Eishockeybundes zum Thema Oberliga-Aufstiegsspiele gegen den Bayernliga-Meister – wie im Übrigen auch Finalgegner Zweibrücken – ihr Kreuzchen bei “Nein” gesetzt. Die gescheiterten Anstrengungen um einen Oberliga-Aufstieg im letzten Jahr haben gezeigt, dass es bei nur einer Eisfläche in Heilbronn für die Eisbären nicht möglich ist, in die dritthöchste deutsche Liga aufzusteigen.

Der EHC Eisbären Heilbronn bedankt sich bei allen Helfern, Fans, Sponsoren und Spielern für eine klasse Saison, die uns allen riesigen Spaß gemacht hat. Wir freuen uns jetzt schon auf die kommende gemeinsame Saison in der Regionalliga Südwest!

Macht’s gut, habt eine schöne Sommerpause :)

 

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Die Eisbären sind zum vierten Mal hintereinander Meister

Nach einem souverän herausgespielten 5:3 (2:0, 3:1, 0:2)-Sieg bei den Zweibrücken Hornets haben die Eisbären Heilbronn ihren Titel erfolgreich verteidigt und sind zum vierten Mal in Folge Meister der Regionalliga Südwest. Nach dem wilden 9:8-Sieg im Hinspiel haben die Eisbären diesmal von Anfang an ihr Konzept umgesetzt, sind defensiv kompakt gestanden und haben den Gegner nur selten sein Spiel spielen lassen. In den letzten beiden Minute konnte Zweibrücken zwar noch von 1:5 auf 3:5 aufholen, doch gegen die “abgezockten” Eisbären hat es an diesem Tag nicht mehr gereicht. Dir Tore für die Eisbären erzielten Sven Breiter (10. Min, Überzahl), Leo Kreps (14.), Manuel Pfenning (22.), Claudio Schreyer (33., Überzahl) und nochmal Manuel Pfenning (37.).

Jetzt wird erstmal gefeiert. Den Spielbericht gibt’s im Laufe des Ostermontags… :)

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Gelingt die Titelverteidigung im Zweibrückener Hexenkessel?

Nach dem dramatischen 9:8 Overtime-Sieg im ersten Finalspiel gegen die Zweibrücken Hornets haben die Eisbären Heilbronn am Sonntag ab 19 Uhr die Chance, bereits im zweiten Duell in der Ice Arena Zweibrücken die Titelverteidigung perfekt zu machen.

Der Hauptrundensieger muss dabei allerdings nicht nur gegen ein hochmotiviertes Hornets-Team, sondern auch gegen 1400 Zuschauer spielen, die die Halle zum Hexenkessel machen werden. Unterstützung bekommen die Eisbären dabei von rund 150 eigenen Fans, die in zwei Fanbussen und zahlreichen Privatfahrzeugen die Reise ins 170 Kilometer entfernte Zweibrücken antreten werden.

“Wir haben in dieser Woche ausführlich die Fehler der ersten Begegnung auf Video studiert und haben intensiv an unserem Forechecking gearbeitet, damit uns der Gegner bei Kontern nicht mehr so überläuft wie am letzten Sonntag”, berichtet Headcoach Manuel Pfenning. “Unser Fokus liegt ganz klar auf der Defensive. Wenn wir die Zahl der Gegentore auf ein Minimum reduzieren, können wir die Serie am Sonntag bereits entscheiden.”

Wie schon in der letzten Woche haben die Eisbären mit der Grippewelle zu kämpfen. In dieser Woche erwischte es unter anderem Keeper Kevin Yeingst. Auch Claudio Schreyer, der schon beim ersten Finale zuschauen musste, ist noch angeschlagen. Pfenning: “Wir hoffen, dass beide bis zum Sonntag wieder einsatzbereit sind.”

Die Zweibrücken Hornets werden am Sonntag mit einer gehörigen Wut im Bauch in die Begegnung gehen, machen sie doch eine vermeintliche Fehlentscheidung der Referees direkt vor Sven Breiters Siegtreffer in der 63. Minute (Foto) für die Niederlage in der Verlängerung verantwortlich. Ähnlich wie bei den Eisbären hat man auch in Zweibrücken die Fehler aufgearbeitet, die zu den vielen Gegentoren geführt haben.

Wer die Analyse des ersten Finalspiels besser umsetzen wird, wird sich am Sonntag ab 19 Uhr in der Ice Arena Zweibrücken herausstellen.

Mit einem Sieg würden die Eisbären zum vierten Mal hintereinander die Meisterschaft der Regionalliga Südwest gewinnen. Sollten die Zweibrücken Hornets am Ende als Sieger dastehen, würde es am Freitag, den 1. April, um 20 Uhr ein drittes Finalspiel in Heilbronn geben.

Bitte für Sonntag beachten: Wer noch keine Eintrittskarte für das Spiel hat, sollte die Partie eher am Eisbären-Liveticker verfolgen anstatt nach Zweibrücken zu fahren. Die Abendkasse wird aller Voraussicht nach geschlossen bleiben!

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