Starkes zweites Drittel sorgt für den Derbysieg

Mit einem deutlichen 9:4 (2:2, 5:2, 2:0) im Lokalderby gegen die Bietigheim Steelers Amateure sind die Eisbären Heilbronn an die Tabellenspitze der Regionalliga Südwest gestürmt.

Dabei hatte die Begegnung für die Eisbären alles andere als ideal begonnen. Als Geburtstagskind Moritz Muth in der 8. Minute als erster Spieler die Strafbank aufsuchen musste, schlugen die Gäste in Person von Ex-Eisbär Haiko Hirsch zu und gingen mit 1:0 in Führung. Doch der Rückstand der Gastgeber sollte nur rund fünf Minuten anhalten, denn Leo Kreps (15.) und Daniel Steinke (17. – Foto: Thomas Kircher) drehten den Spieß um: 2:1. In der 20. Minute schlug dann jedoch erneut Haiko Hirsch zu, so dass die Teams mit einem 2:2 Unentschieden in die Kabine gingen.

Als nach etwas mehr als einer Minute im zweiten Drittel Mike Weigandt das 2:3 erzielte, ahnte noch niemand, dass dies das Drittel der Eisbären werden würde. Patrick Luschenz (25.), Claudio Schreyer (27.) und Daniel Steinke (30.) machten aus dem 2:3 ein 5:3. Als Marco Windisch in der 31. Minute das 5:4 erzielte, wechselte Trainer Sascha Bernhardt Torhüter Markus Nachtmann aus und brachte für ihn Patrick Seeger. “Das Spiel hätte zu diesem Zeitpunkt nochmal kippen können und ich wollte das Team wachrütteln. Deshalb habe ich den Wechsel vorgenommen. Der Wechsel sollte keineswegs ausdrücken, dass ich mit Nachti unzufrieden war, ich war mir aber sicher, dass die Mannschaft einen neuen Impuls gebraucht hat.”

Dass der Wechsel genau das Richtige war, sahen die knapp 600 Zuschauer im Anschluss. Leo Kreps (34.) und Igor Filobok (36.) schossen die Eisbären bis zur zweiten Pause mit 7:4 in Führung. Diese konnten Patrick Luschenz (47.) und Stefano Rupp (48.) im Schlussdrittel zum Endstand von 9:4 ausbauen.

“Wir hatten heute eine gute Chancenverwertung, das hat den Unterschied gemacht”, sagte Sascha Bernhardt nach dem Spiel. “Der Sieg ist sicherlich um ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen, aber darüber will ich mich natürlich nicht beschweren. Insgesamt war es ein toller Derbysieg.”

Am Freitag müssen die Eisbären nun um 20 Uhr bei den Stuttgart Rebels antreten.

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