6:3-Arbeitssieg in Stuttgart / Neuzugang Sören Breiter

Mit einem 6:3 (3:1, 2:1, 1:1)-Sieg bei den Stuttgart Rebels haben die Eisbären Heilbronn ihre weiße Weste gewahrt und ihre Tabellenführung weiter ausgebaut.

Schon vor dem Spiel hatten die Eisbären ihre Fans überrascht, als plötzlich ein neuer Spieler im Trikot mit der Nummer 42 und dem Namen BREITER auf dem Rücken auflief. Noch vor ein paar Tagen hatte man auf der Homepage einen weiteren Oberligaspieler angekündigt, der berufsbedingt erst Ende Oktober für die Eisbären auflaufen kann. Voilà – da war er auch schon: Sören Breiter, Bruder von Eisbären-Vorstand und -Stürmer Sven Breiter! Der 26-Jährige war in der vergangenen Saison inaktiv und hatte davor zuerst 42 Spiele für die Bietigheim Steelers in der DEL2 und dann über 200 Oberliga-Spiele für die Icefighters Leipzig absolviert.

Marc Oppenländer brachte die Eisbären in seinem ersten Saisonspiel nach knapp fünf Minuten in Führung, ehe Patrick Daucik etwas mehr als eine Minute später das 1:1 erzielte. Doch obwohl die Rebels den Eisbären das Leben schwer machten, schossen Stefano Rupp (13.) und Stefan Schrimpf (19.) bis zur ersten Pause einen beruhigenden 3:1-Vorsprung heraus.

Als Robin Platz im an Höhepunkten lange armen zweiten Drittel das 1:4 erzielte (27.), schien dies schon eine Art Vorentscheidung zu sein. Doch in der 29. Minute stellte Eric Strieska mit einem schnell vorgetragenen Konter den Zwei-Tore-Abstand wieder her. Die beiden Teams schenkten sich gegenseitig nichts und kämpften um jeden Zentimeter Eis, wodurch Torszenen in der Folge Mangelware blieben. Eine der wenigen Chancen nutzte dann Patrick Luschenz in der 35. Minute zum 2:5.

Auch das Schlussdrittel hatte nicht viel Nennenswertes zu bieten – bis dann Patrick Eisele, Heilbronner in Stuttgarter Diensten, in der 49. Minute auf 3:5 verkürzte. Dieser Treffer beflügelte die Gastgeber, die nun ihre Chance nochmal in der Offensive suchten. Die Eisbären und ihr Keeper Patrick Seeger jedoch verteidigten sicher. Drei Minuten vor dem Ende nahm Rebels-Trainer Pavol Jancovic seinen Keeper Andreas Räht zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis um in Überzahl noch den Ausgleich zu erzwingen. Dies wussten die Eisbären jedoch zu verhindern: Benjamin Brozicek machte nach 57:34 Minuten mit seinem Treffer zum 3:6 ins leere Tor den ersten Auswärtssieg der Saison perfekt.

“Es war ein verdienter Sieg, jedoch war Stuttgart der erwartet schwere Gegner, der alles in die Waagschale geworfen und uns aufgezeigt hat, woran wir in den kommenden Wochen noch arbeiten müssen”, gab Eisbären-Trainer Sascha Bernhardt nach dem Spiel zu Protokoll.

Am kommenden Wochenende müssen die Eisbären gleich zweimal ran: Am Freitag (20 Uhr) geht es zuerst nach Ravensburg, ehe am Sonntag (18 Uhr) erneut die Bietigheim Steelers in der Kolbenschmidt Arena gastieren.

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