6:2 bei den Mad Dogs – vier Eisbären-Tore im Schlussdrittel

Mit einem 6:2 (0:0, 2:2, 4:0)-Sieg bei den Mad Dogs Mannheim sind die Eisbären Heilbronn in der Regionalliga Südwest in die Erfolgsspur zurückgekehrt.

Von Beginn übernahm der Vizemeister gegen den Aufsteiger das Kommando, traf aber auf einen aufopferungsvoll kämpfenden Gegner, der um jeden Preis sein Tor verteidigte – mit Erfolg, denn das erste Drittel brachte auf beiden Seiten nichts Zählbares.

Nach 26 Minuten brach dann endlich Benjamin Brozicek den Bann, als er auf Zuspiel von Stefano Rupp das 0:1 erzielte. Der knappe Vorsprung hielt dann bis zur 37. Minute, als Marcel Jandura in Überzahl den Ausgleich machte. Nachdem eine Minute später Mirco Majewski aus heiterem Himmel auch noch das 2:1 für die verrückten Hunde aus der Quadratestadt erzielte, fühlte man sich auf Seiten der Eisbären an das 2:7 gegen Bietigheim erinnert. 46 Sekunden vor der Pause gelang Claudio Schreyer dann aber doch noch der verdiente Ausgleich zum 2:2.

Das Schlussdrittel brachte dann aber doch noch die Entscheidung zu Gunsten der Eisbären, bei denen zum ersten Mal wieder Verteidiger Arno Metz von der Partie war, der nach der Saison 2015/16 eigentlich seine Schlittschuhe an den Nagel gehängt hatte. Dem Team von Trainer Sascha Bernhardt genügten zwischen der 42. und 47. Minute fünf Zeigerumdrehungen, um mit drei Treffern den Sieg sicherzustellen. Stefan Schrimpf, Stefano Rupp und Daniel Steinke machten aus dem 2:2 ein 2:5. Den Schlusspunkt zum 2:6 setzte Benjamin Brozicek mit seinem zweiten Treffer zum 2:6.

“Eigentlich war das heute eine einseitige Partie mit einem Spiel auf ein Tor, doch sind wir uns oft selbst im Weg gestanden”, meinte Sascha Bernhardt nach dem Ende der Begegnung. “Und plötzlich lagen wir dann 1:2 zurück, das hat uns für eine Weile ziemlich aus dem Tritt gebracht. Im letzten Drittel haben wir dann aber gottseidank die Tore noch gemacht.”

Am kommenden Wochenende geht es für die Eisbären gleich mit zwei Spielen gegen Gegner weiter, die bisher hinter ihren Erwartungen zurückgeblieben sind und deshalb umso gefährlicher sind. Am Freitag gastiert in der Neuauflage des Finales der letzten beiden Jahre der Meister Zweibrücken Hornets in der Kolbenschmidt Arena (20 Uhr), ehe es am Sonntag (19 Uhr) zu den Eisbären Eppelheim geht.

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