3:4-Niederlage in Zweibrücken – die Eisbären enttäuschen erneut

Mit einer 3:4-(0:1, 2:3, 1:0)-Niederlage im Gepäck sind die Eisbären Heilbronn von ihrem Auswärtsspiel in Zweibrücken nach Hause gekommen. Wie schon vor einer Woche gegen die Rhein-Neckar Stars musste man sich einem Team aus der hinteren Tabellenhälfte geschlagen geben und muss nun aufpassen, dass man sich nicht noch die Butter vom Brot nehmen lässt und die Playoffs verpasst.

Eigentlich waren die Eisbären von Beginn an das bessere Team, ohne sich jedoch vor dem Tor der Gastgeber entscheidend in Szene setzen zu können. Das Spiel plätscherte auf niedrigem Niveau vor sich hin, bis dann in der 13. Minute Radovan Pastorek drei Eisbären-Spieler umkurvte und Marian Metz zum 1:0 für die Hornets überwand. Hoffnung keimte erst zu Beginn des zweiten Drittels auf, als Michael Filobok nach nur 27 Sekunden mit einem Rückhand-Schlenzer zum 1:1 ausglich. Doch statt nun der Favoritenrolle gerecht zu werden, ließen sich die Heilbronner Spieler immer öfter zu Strafen hinreißen – wobei die Zweibrücker Cracks es clever arrangierten, dass bei Strafen gegen ihr Team am Ende auch noch ein Eisbären-Spieler mit auf die Strafbank gehen musste. Die Hornets nutzten die aufkommende Hektik und machten mit einem Doppelschlag in der 26. und 28. Minute aus dem 1:1 ein 3:1. Zwar verkürzte Paul Gagnon postwendend auf 3:2, doch erhöhten die Gastgeber drei Minuten später auf 4:2.

Dieser Gegentreffer ließ einen Ruck durch das Eisbären-Team gehen, denn jetzt endlich übernahm man das Kommando. Es dauerte jedoch bis weit in das letzte Drittel, ehe Michael Filobok in der 49. Minute in Überzahl zum 4:3 verkürzte. Inzwischen hatte sich das Spielgeschehen fast durchgehend vor das Tor der Gastgeber verlagert, doch wuchs Hornets-Keeper Steven Teucke über sich hinaus. “Mutiert der Kerl denn zum Hexer?”, entfuhr es Eisbären-Coach Kai Sellers zwischendurch, als Teucke wieder einmal eine Ausgleichschance vereitelt hatte. Am Ende nahm Sellers noch seinen Keeper heraus, um mit sechs Feldspielern den Ausgleich zu erzwingen – doch ohne Erfolg.

Die Eisbären sind wieder einmal weit unter ihren Möglichkeiten geblieben und haben nun von den letzten fünf Spielen vier verloren. Am kommenden Freitag gastiert nun der Tabellenletzte Bad Liebenzell in Heilbronn, der – verstärkt mit den bisherigen Eisbären-Cracks Dominic Bauhardt und Steven Stanic – heute nach einigen Spielabsagen erstmals wieder angetreten ist. Bei den Rhein-Neckar Stars gab es eine 3:13-Niederlage.

Tore:
1:0 (13.) Pastorek
1:1 (21.) Filobok (Liebsch) -1
2:1 (26.) Brüstle (Anken/Chandler)
3:1 (28.) Anken (Hantak/Pastorek) +1
3:2 (28.) Gagnon (Vogler)
4:2 (31.) Pastorek (Anken/Hartfelder) +1
4:3 (49.) Filobok (Liebsch/Gagnon) +1

Strafen:
Zweibrücken 30 Minuten plus 10 Minuten für Pastorek
Heilbronn 28 Minuten plus 10 Minuten für Becker

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