2:3-Niederlage im ersten Testspiel bei den Steelers

Die Eisbären Heilbronn sind mit einer 2:3 (2:1, 0:2, 0:0)-Niederlage im Testspiel bei den Amateuren der Bietigheim Steelers in die Eishockeysaison 2017/18 gestartet. Nach nur zwei Trainingseinheiten auf dem Eis war man dem Dauerrivalen, der schon seit rund sechs Wochen auf dem Eis steht und bereits drei Spiele bestritten hat, über weite Strecken ebenbürtig. Am Ende gab dann aber doch die fehlende Spielpraxis auf Seiten der Eisbären den Ausschlag für die Niederlage.

Das Team um den alten und neuen Kapitän Stefan Schrimpf begann couragiert und wäre nach zweieinhalb Minuten beinahe in Führung gegangen, doch trudelte ein abgefälschter Schuss von Moritz Hauß nur an den Pfosten. Drei Minuten später folgte dann aber doch das 1:0 für die Eisbären. Stefan Schrimpf hatte von der blauen Linie abgezogen, Steelers-Keeper Viktor Laveuve ließ abprallen und Leontin Kreps stand goldrichtig um die Scheibe ins weit offene Tor zu schlenzen.

Es entwickelte sich ein munteres Spiel, in dem Eisbären-Keeper Markus Nachtmann mehrfach exzellent rettete. In der 12. Minute war der Routinier jedoch machtlos, als der ehemalige Eisbär Dominique Hensel zum 1:1 ausglich. Dennoch gingen die Eisbären mit einer Führung in die zweiten 20 Minuten, denn zwei Sekunden vor der Pausensirene traf erneut Leo Kreps in Überzahl zum 1:2.

In der 31. Minute reichten den Gastgebern dann 54 Sekunden, um aus dem Rückstand eine Führung zu machen, die sie bis zum Ende nicht mehr aus der Hand geben sollten. Erst führte ein Missverständnis zwischen Markus Nachtmann und seinen Vorderleuten zum 2:2 durch Mike Weigandt – die letzte Aktion des Goalies an diesem Abend, denn er machte nach diesem Gegentor wie geplant nach rund der Hälfte des Spiels Platz für Patrick Seeger (Foto). Dieser konnte bei seiner ersten Aktion dann gleich gegen Weigandt retten, doch versenkte mit Andrej Kaufmann ein weiterer ehemaliger Eisbären-Spieler die Scheibe im Nachschuss zum 3:2 (32.).

Trotz dieser beiden Treffer war das zweite Drittel arm an Höhepunkten, was sich dann aber im Schlussdrittel änderte. Die rund 200 Zuschauer sahen unterhaltsames Eishockey mit Chancen vor beiden Toren. Auf der einen Seite machte ein starker Patrick Seeger sämtliche Gelegenheiten der Steelers zunichte, während die Eisbären auf der anderen Seite einige gute Chancen nicht verwerten konnten. So hatte Neuzugang Stefano Rupp in der 50. Minute bei einem Konter über Leontin Kreps in Unterzahl die wohl größte Gelegenheit zum Ausgleich, er scheiterte jedoch an Bietigheims Keeper Laveuve. Am Ende blieb es beim 3:2 für Bietigheim.

“Ich bin zufrieden mit dem Team”, gab Eisbären-Coach Sascha Bernhardt nach der Begegnung zu Protokoll. “Dafür, dass wir erst zweimal auf dem Eis waren, war die Leistung top. Natürlich gab es noch einige Abstimmungsschwierigkeiten und die Kondition hat noch nicht ganz gereicht, aber wir hätten durchaus auch das 3:3 schaffen können. Insgesamt gesehen geht der Sieg der Steelers aber in Ordnung.”

Die Eisbären haben nun zwei Wochen Zeit um ihren Trainingsrückstand aufzuholen, ehe es am 24. September zur Generalprobe für den Rundenstart nach Lindau geht.

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