4:2 gegen die Rhinos – Eisbären sind im Finale gegen Zweibrücken

Mit einem 4:2 (0:1, 2:0, 2:1)-Sieg gegen die Baden Rhinos Hügelsheim haben die Eisbären Heilbronn zum fünften Mal in Folge das Finale der Regionalliga Südwest erreicht. 1377 Zuschauer mussten bis in die Schlussminuten zittern, ehe der Titelverteidiger aus einem 2:2 ein 4:2 machen konnte und damit das Finale gegen Zweibrücken erreichte.

Nach anfänglichem gegenseitigem Abtasten übernahmen die Eisbären recht früh das Kommando gegen die defensiv kompakt stehenden Gäste. Das Geschehen spielte sich vorrangig im Hügelsheimer Drittel ab, wobei die Gastgeber jedoch kaum zwingende Chancen herausspielen konnten. Die Baden Rhinos waren sehr darauf bedacht, von der Strafbank fern zu bleiben, hatte man in dieser Saison doch mehrfach mit dem starken Überzahlspiel der Eisbären Bekanntschaft machen müssen. So entwickelte sich eine für ein Alles-oder-nichts-Spiel erstaunlich körperlose Partie mit nur drei Strafzeiten in den ersten 20 Minuten.

In der 8. Minute patzten die Eisbären beim Spielaufbau im eigenen Drittel, was die Gäste gnadenlos bestraften. Erst konnte Eisbären-Keeper Markus Nachtmann den Schuss von Cedrick Duhamel abwehren, doch schafften es seine Vorderleute nicht die Scheibe zu sichern, was Maxim Engel zum 0:1 nutzte.

Die Hausherren mühten sich ab, um schnell zum Ausgleich zu kommen, doch verteidigten die Rhinos mit eisernem Willen das eigene Tor. Die dickste Chance hatte in der 15. Minute Felix Kollmar mit einem Pfostentreffer. Es dauerte bis weit ins zweite Drittel hinein, ehe für die Eisbären endlich etwas Zählbares heraus sprang. In der 26. Minute brach Patrick Luschenz den Bann, als er in Überzahl einen Pass von Sven Breiter zum 1:1 in die Maschen zimmerte.

Hatte man zuvor von Minute zu Minute mehr daran gezweifelt, dass man irgendwann ein Mittel gegen Christian Sess im Hügelsheimer Tor finden würde, so schien mit diesem Treffer ein Ruck durch das Team zu gehen. Plötzlich hatten die Angriffe etwas Zwingendes, man setzte nach – und hatte bei einem Gestocher vor dem Gästetor in der 32. Minute das nötige Glück, um durch Sven Breiter mit 2:1 in Führung zu gehen.

Die Eisbären schafften es jedoch nicht, ihre Überlegenheit in weitere Treffer umzumünzen. So entwickelte sich im Schlussdrittel eine dramatische Zitterpartie – und es kam, was kommen musste: Dennis Walter glich in der 54. Minute in Überzahl zum 2:2 aus.

Doch statt das Momentum des Ausgleichs mitzunehmen, kassierten die Gäste nun die Strafzeiten, die sie bis zu diesem Zeitpunkt weitgehend zu vermeiden wussten. Eine doppelte Strafzeit für Dominik Dech und Mathieu Fleury nur 33 Sekunden nach dem Ausgleich verschaffte den Eisbären wieder Oberwasser, während die Baden Rhinos zunehmend mit den Schiedsrichtern haderten.

Die Eisbären spielten nun ihre ganze Erfahrung aus und konnten 129 Sekunden vor dem Ende durch Spielertrainer Manuel Pfenning erneut mit 3:2 in Führung gehen. Die Gäste kassierten im Anschluss kurz hintereinander gleich zwei Bankstrafen und zwei Disziplinarstrafen, was es den Eisbären leicht machte, in der Schlussminute in Überzahl auch noch das 4:2 durch Igor Filobok zu erzielen und damit den Sack zuzumachen.

“Das war heute ein heftiges Stück Arbeit. Wir haben eine ganz starke Teamleistung gezeigt und hatten mit Markus Nachtmann einen überragenden Torhüter im Kasten”, freute sich Trainer Sascha Bernhardt über den Sieg – nicht ohne jedoch auch lobende Worte über den Gegner zu verlieren: “Hügelsheim war ein bärenstarker Gegner, der sich in den Playoffs ehrlich gesagt noch besser präsentiert hat als ich es ohnehin erwartet hatte. Chapeau für die Leistung vor allem bei den beiden Spielen in Heilbronn! Aber am Ende hat dann eben doch die Erfahrung gesiegt. Spiel drei scheint unser Ding zu sein, und im Lauf der letzten Jahre haben wir gelernt, wie man mit solchen Do-or-die-Situationen umgeht. Jetzt freuen wir uns auf das Finale gegen Zweibrücken.”

Der Hauptrundenzweite Zweibrücken Hornets hatte sich parallel im zweiten Halbfinale – ebenfalls im dritten Spiel – mit 3:1 gegen die Eisbären Eppelheim durchgesetzt, so dass es nun zu einer Neuauflage des letztjährigen Finales Eisbären Heilbronn gegen Zweibrücken Hornets kommt.

Das erste Finalspiel wird am kommenden Wochenende in Heilbronn gespielt. Den genauen Termin werden wir sofort bekanntgeben, sobald er vom Verband bestätigt ist.

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Finale oder Sommerpause – das entscheidende dritte Spiel

In überzeugender Manier haben die Eisbären Heilbronn am letzten Wochenende mit einem 7:3-Auswärtssieg den Kopf aus der Schlinge der drohenden Sommerpause gezogen und die Playoff-Serie gegen die Baden Rhinos Hügelsheim ausgeglichen. Dadurch kommt es nun am Sonntag (18 Uhr) in der Heilbronner Kolbenschmidt-Arena zum Showdown. Alles oder nichts heißt es sowohl für Titelverteidiger Eisbären als auch für den Herausforderer vom Baden Airpark.

Der Gewinn der Hauptrunde, die Erfahrung von vier Meistertiteln in Folge – alles spricht eigentlich für ein Weiterkommen der Eisbären, wäre da nicht die eigenartige Serie in den jüngsten Duellen der beiden Erzrivalen: In allen fünf Begegnungen der laufenden Saison war das Heimteam am Ende mit leeren Händen dagestanden. Erst hatten die Eisbären Ende Oktober mit einem 6:2-Sieg die Punkte aus Hügelsheim entführt, um dann kurz vor Weihnachten mit einer 3:4-Heimniederlage nach Verlängerung eine Negativserie von fünf Niederlagen in Folge zu starten. Zum Ende der Hauptrunde hieß der Sieger auf Hügelsheimer Eis erneut Heilbronn (6:3), bevor die Badener den Favoriten zum Playoff-Start erneut mit einem 4:3-Sieg in der Kolbenschmidt Arena düpierten.

“Diese vermeintliche Serie interessiert uns überhaupt nicht”, wiegelt Eisbären-Trainer Sascha Bernhardt jegliche Gedanken an eine drohende Heimniederlage ab. “Wir waren im ersten Spiel nicht fokussiert genug und haben gesehen, was dann passiert ist. Im zweiten Spiel haben wir dann 60 Minuten lang hoch konzentriert agiert und haben den Gegner dominiert. Unsere Spieler sind erfahren genug, um daraus ihre Lehren zu ziehen. Jeder Einzelne will dieses Finale erreichen.”

Nur zu gerne sehen sich die Baden Rhinos in der Rolle des Außenseiters und spekulieren auf ihrer Homepage darauf, den Eisbären “in ihrem Wohnzimmer ein Schnippchen zu schlagen”.

Die Eisbären werden voraussichtlich in voller Mannschaftsstärke aufs Eis gehen können. Bereits im Spiel zwei war Leontin Kreps trotz eines Jochbeinbruchs wieder mit von der Partie, und auch bei Felix Kollmar verdichten sich die Zeichen, dass er rechtzeitig zum Spiel wieder fit wird.

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7:3-Sieg in Hügelsheim – Spiel 3 am 19.3. um 18 Uhr in Heilbronn

Mit einem 7:3 (2:1, 2:0, 3:2)-Sieg bei den Baden Rhinos Hügelsheim haben die Eisbären Heilbronn am Samstagabend ein vorzeitiges Aus im Playoff-Halbfinale verhindert und ein drittes und entscheidendes Spiel erzwungen. Dieses findet am Sonntag, den 19. März, um 18 Uhr in der Heilbronner Kolbenschmidt Arena statt.

Nach der eine Woche zuvor erlittenen 3:4-Heimniederlage standen die Eisbären unter Zugzwang – eine Niederlage vor über 1.000 Zuschauern im Hügelsheimer Hexenkessel hätte das frühe Saisonende bedeutet. “Keiner im Team war bereit, schon am 11. März und damit so früh wie noch nie in die Sommerpause zu gehen. Insofern war von der ersten Minute an der Wille da, alles zu geben, um dieses Spiel zu gewinnen”, sagte ein erleichterter Trainer Sascha Bernhardt nach dem Spielende.

Den Grundstein für den Erfolg legte Verteidiger Daniel Steinke in der siebten Spielminute mit dem 0:1, als die Gastgeber gerade in Person von Maxim Engel ihre erste Strafzeit absaßen. Zweieinhalb Minuten später dann dasselbe Spiel auf der anderen Seite: Strafe Igor Filobok, Überzahl-Tor Mathieu Fleury – 1:1. Wichtig war, dass Claudio Schreyer noch vor der Pause der erneute Führungstreffer gelang (17.) – denn so konnten die Eisbären mit einer psychologisch wichtigen 2:1-Führung ins zweite Drittel starten.

“Die Jungs haben heute jeden Zentimeter der Eisfläche umgepflügt, haben sich in Schüsse geworfen und damit die Grundlage für den Erfolg gelegt”, so Bernhardt, der im zweiten Drittel zusammen mit den mitgereisten Fans das 1:3 durch Manuel Pfenning (35.) und das 1:4 durch Stefan Schrimpf (39.) bejubeln konnte.

Als erneut Kapitän Schrimpf in der 48. Minute gar auf 1:5 erhöhen konnte, schien dies schon eine Vorentscheidung zu sein. Doch Jonathan Koch überwand elf Sekunden später im direkten Gegenzug Eisbären-Goalie Markus Nachtmann zum 2:5. Sascha Bernhardt dazu: “Wir haben in Hügelsheim schon Spiele erlebt, da war so ein schneller Anschlusstreffer der Start einer Aufholjagd – insofern waren wir sensibilisiert und haben gleich zurückgeschlagen.”

Youngster Vasilios Maras vom Kooperationspartner Heilbronner EC war es vorbehalten, die Hoffnungen der Gastgeber auf eine Aufholjagd im Keime zu ersticken. Der 20-Jährige DNL2-Spieler machte 39 Sekunden nach dem 2:5 das 2:6. Maxim Engel konnte zwar in der 51. Spielminute noch auf 3:6 verkürzen, doch sorgte Daniel Brendle knapp sieben Minuten vor dem Ende in doppelter Überzahl mit dem 3:7 für die Entscheidung.

“Do or die” heißt es nun am nächsten Sonntag für beide Teams – gewinne das Spiel oder die Saison ist vorüber. “Egal wie hoch wir heute gewonnen haben, am Sonntag geht es wieder bei null zu null los und es zählt nur das Ergebnis dieses einen Spiels. Wir haben in den letzten Jahren zwei solche Spiele gehabt und haben beide gewonnen, wissen also worauf es ankommt”, schaut Bernhardt optimistisch nach vorne.

Auch im zweiten Halbfinale konnte der Favorit Zweibrücken Hornets ein frühzeitiges Aus vermeiden. Der Hauptrundenzweite aus der Pfalz gewann bei den Eisbären Eppelheim mit 6:2, so dass auch in diesem Duell das dritte Spiel am 19.3. (18 Uhr) die Entscheidung bringen muss.

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Hügelsheim meldet ausverkauft!!!

Liebe Eisbären-Freunde, das Playoff-Spiel der Eisbären am Samstag bei den Baden Rhinos Hügelsheim ist restlos ausverkauft. Denjenigen, die noch keine Eintrittskarte haben, raten wir davon ab, auf gut Glück an den Baden Airpark zu fahren. Die Abendkasse bleibt geschlossen und es gibt keine Möglichkeit, vor Ort noch Karten zu kaufen!

Wir empfehlen stattdessen, das Spiel über den Eisbären-Liveticker in Facebook zu verfolgen.

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Nochmals alle Kräfte mobilisieren

Am Samstag, den 11. März 2017 (Spielstart 19.30 Uhr), kommt es zum zweiten Aufeinandertreffen in der Halbfinale-Serie der Regionalliga Südwest gegen die Baden Rhinos im Baden Airpark.

Die Eisbären Heilbronn haben zwar das erste Spiel der best-of-three-Serie verloren, aber noch lange nicht die Serie. Trotzdem stehen sie ohne Zweifel mächtig unter Zugzwang.

Ein gutes “Omen” gibt es allerdings: In den beiden Hauptrunden-Auswärtsspielen gegen die Rhinos hieß der Sieger jedesmal: Eisbären Heilbronn! Warum sollte das nicht ein drittes mal diese Saison so sein? – Ausreichend motiviert werden die Heilbronner Kufen-Cracks auf jeden Fall sein!

Bei einem Sieg der Eisbären, würde es am 19. März um 18.00 Uhr zum alles entscheidenden dritten Spiel in Heilbronn kommen.

Alle Eisbären-Fans, die das Team in Hügelsheim unterstützen möchten, sollten ihre Eintrittskarten dringend bereits im Vorfeld über https://esc-huegelsheim-09-default.regiondo.de/baden-rhinos-heimspiele-2016-17 kaufen. Wie der Homepage der Rhinos zu entnehmen ist, wird es an der Hügelsheimer Abendkasse voraussichtlich keine Eintrittskarten mehr geben.

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3:4 – Eisbären ziehen gegen clevere Rhinos den Kürzeren

Den Start in die diesjährigen Playoffs hatten sich die Eisbären Heilbronn anders vorgestellt: Mit 3:4 (1:1, 2:2, 0:1) unterlag der Titelverteidiger der Regionalliga Südwest vor knapp 1.000 Zuschauern den Baden Rhinos Hügelsheim. Es war das erste Mal seit dem 11. März 2012, dass die Eisbären im ersten Spiel einer Playoff-Serie den Kürzeren zogen – damals hieß es 2:3 gegen Stuttgart und man schied daraufhin im Halbfinale aus den Playoffs aus.

Zur Ausfallliste der Hausherren um Milan Liebsch, John Kraiss, Daniel Steinke, Alex Keterling, Thomas Bernwald und Max Schleicher hatte sich kurzfristig auch noch Leontin Kreps gesellt, der im Donnerstagstraining einen abgefälschten Schuss ins Gesicht bekommen hatte. Dafür konnte Kapitän Stefan Schrimpf nach fünfwöchiger Pause erstmals wieder für sein Team auflaufen. Bei Sven Breiter hatte sich die im Spiel gegen Stuttgart erlittene Verletzung als nicht so schwerwiegend herauskristallisiert als zunächst befürchtet worden war, so dass auch er am Geschehen aktiv mitwirken konnte.

Nach anfänglichem gegenseitigem Abtasten gingen die Gäste in der 5. Minute mit ihrem ersten ernst zu nehmenden Angriff durch Maxim Engel mit 0:1 in Führung. Die Eisbären ließen sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen, zogen bemüht ihr Spiel auf, bissen sich aber lange an der kompakt stehenden Defensive der Gäste die Zähne aus. Es dauerte bis zur 13. Minute, ehe Manuel Pfenning nach schöner Vorarbeit von Igor Filobok am langen Pfosten zum 1:1 einschob.

Nach eineinhalb Minuten im zweiten Drittel war es dann Filobok selbst, der Christian Sess im Tor der Baden Rhinos in Überzahl zum 2:1 überwinden konnte. Es war die erste Strafzeit in einer packenden Begegnung, die aber dennoch erst zu diesem Zeitpunkt richtig an Fahrt aufnahm. Auch die erste Strafzeit gegen die Eisbären führte zu einem Treffer. Sven Breiter hatte gerade seine Bankstrafe wegen zu vielen Spielern auf dem Eis abgesessen und war von der Sünderbank zurückgekehrt als Mathieu Fleury zum 2:2 ausglich.

Die Freude der Rhinos währte jedoch nicht lange, denn schon 34 Sekunden später brachte Benjamin Brozicek sein Team erneut mit 3:2 in Führung. Doch auch die Gäste vom Baden Airport ließen sich nicht beirren und kamen in der 30. Minute zum 3:3 durch Rouven Siel. Dieser Treffer läutete dann auch die stärkste Hügelsheimer Phase ein, und die Eisbären konnten sich bei ihrem Goalie Markus Nachtmann bedanken, dass es zur Pause immer noch 3:3 stand.

In der Pause muss Trainer Sascha Bernhardt die richtigen Worte gefunden haben, denn sein Team kam wie verwandelt aus der Kabine. Die Eisbären waren nun die klar bessere Mannschaft und drängten auf einen schnellen weiteren Treffer, um das Spiel für sich entscheiden zu können. Doch die Gäste hielten clever dagegen und waren ihrerseits durch Entlastungsangriffe brandgefährlich – wie in der 49. Minute, als Markus Nachtmann gegen Cedrick Duhamel rettete.

Dass dann ausgerechnet eine umstrittene Strafzeit wegen Spielverzögerung gegen Vasilios Maras die Entscheidung zu Gunsten der Baden Rhinos brachte, mutete fast schon tragisch an. Die Eisbären hatten vehement gegen diese Strafe in der 55. Minute protestiert – jedoch ohne Erfolg. Nur drei Sekunden nach dem der Juniorenspieler des Kooperationspartners Heilbronner EC auf der Strafbank Platz genommen hatte, fiel die Entscheidung. Routinier Mathieu Fleury zog ab und überwand Markus Nachtmann zum 3:4.

Die Eisbären warfen nochmal alles nach vorne und wären in der letzten Minute fast noch durch Manuel Pfenning zum Erfolg gekommen, doch klatschte sein Schuss 22 Sekunden vor dem Ende an den Pfosten.

“Wir haben heute bei weitem nicht das Eishockey gespielt, das wir eigentlich spielen können”, grummelte Trainer Sascha Bernhardt nach dem Spiel. “Hügelsheim wollte den Sieg mehr als wir, war cleverer und hat verdient gewonnen. Aber wir haben heute nicht die Serie verloren, sondern nur ein Spiel. Spätestens jetzt muss jeder kapiert haben, das unsere Saison schneller vorbei sein könnte als uns lieb ist, wenn nicht jeder Einzelne beim zweiten Spiel am nächsten Samstag zu hundert Prozent bei der Sache ist.”

Am 11. März um 19.30 Uhr gilt es nun für die Eisbären, in Hügelsheim das frühzeitige Saisonaus zu verhindern, um dann am 19. März eventuell noch ein drittes Spiel erzwingen zu können.

Eisbären-Fans, die zu diesem zweiten Spiel an den Baden Airport fahren möchten, empfehlen wir dringend, bereits im Vorfeld über www.esc-huegelsheim-09-default.regiondo.de/baden-rhinos-heimspiele-2016-17 ihre Karten zu kaufen.

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Eisbären starten in die Playoffs

Mit dem ersten Platz der Hauptrunde der Regionalliga Südwest haben die Eisbären Heilbronn ihr erstes Saisonziel erreicht und den Grundstein für ihr zweites Ziel, den Einzug ins Finale, gelegt.

Am Freitag um 20 Uhr gilt es für den viermaligen Meister, dieses Zwischenziel auf dem Weg zur Titelverteidigung anzugehen, wenn um 20 Uhr die Baden Rhinos Hügelsheim in der Kolbenschmidt Arena gastieren. Dass ausgerechnet der Erzrivale vom Baden Airpark der Gegner im Playoff-Halbfinale sein wird, freut die Eisbären besonders. “Spiele gegen Hügelsheim sind immer etwas Besonderes”, sagt Eisbären-Stürmer Benjamin Brozicek. “Zum Einen bringen sie immer viele Fans mit nach Heilbronn, und zum Anderen macht es Spaß, dort nicht nur gegen den Gegner, sondern auch gegen 1.000 Hügelsheimer Fans zu spielen.”

Zuletzt trafen die beiden Teams am 18. Februar aufeinander, als die Eisbären mit einem sehr dezimierten Kader am Baden Airpark mit 6:3 gewinnen konnten. Doch auch wenn die Bilanz der letzten Jahre klar für die Eisbären spricht – in 22 Spielen gab es 16 Siege und nur sechs Niederlagen – wird das Playoff-Duell kein Selbstläufer.

“Die Rhinos werden in den Playoffs nochmal eine gewaltige Schippe drauflegen. Die haben mit Cedrick Duhamel, Mathieu Fleury und Dennis Walther drei ganz abgezockte Routiniers, die die Gesetze der Playoffs aus dem Effeff kennen”, weiß Eisbären-Coach Sascha Bernhardt. “Aber auch wir wissen, dass in den Playoffs ganz andere Gesetze gelten als in der Hauptrunde. Das haben wir mit den Meistertiteln in den vergangenen vier Jahren bewiesen. Wir sind heiß darauf, dass es jetzt losgeht!”

Die zweite Halbfinalbegegnung findet am Samstag, den 11. März, um 19.30 Uhr am Baden Airpark statt. Auch der Termin für eine mögliche dritte Partie steht inzwischen fest: Diese würde am Sonntag, den 19. März, um 18 Uhr in Heilbronn stattfinden.

 

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Playoff-Heimspiel am Freitag gegen die Baden Rhinos

Endlich wieder Playoff-Eishockey in Heilbronn!!!

Der Titelverteidiger Eisbären Heilbronn startet am Freitag (20 Uhr) mit einem Heimspiel gegen seinen Erzrivalen Baden Rhinos Hügelsheim in das diesjährige Playoff-Halbfinale der Regionalliga Südwest. Wer zuerst zwei Spiele gewonnen hat, steht Ende März im Finale gegen den Sieger des Duells Zweibrücken vs. Eppelheim.

In den drei Hauptrunden-Begegnungen mit den Rhinos konnten die Eisbären zweimal auswärts gewinnen (6:2 und 6:3), gaben auf eigenem Eis jedoch beim 3:4 nach Penaltyschießen zwei Punkte ab.

Info für die Gäste aus Hügelsheim:
Karten gibt es nur an der Abendkasse. Das Stadion fasst aber über 4.000 Zuschauer, so dass niemand zu befürchten braucht, dass er keine Karte mehr bekommt!

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Hauptrundensieger nach 8:5-Sieg – Playoffs gegen Hügelsheim

Mit einem 8:5 (2:1, 3:3, 3:1)-Sieg gegen die Stuttgart Rebels haben sich die Eisbären Heilbronn am letzten Spieltag der Regionalliga-Hauptrunde das Heimrecht für die anstehenden Playoffs gesichert und die Runde als Erster abgeschlossen.

Damit startet der Titelverteidiger am kommenden Wochenende mit einem Heimspiel gegen den Vierten Baden Rhinos Hügelsheim ins Playoff-Halbfinale. Da am Sonntag die Heilbronner Falken ein Heimspiel haben, wird das erste Playoff-Spiel vermutlich – aber noch nicht sicher – bereits am Freitag stattfinden. Sobald der Termin feststeht, werden die Eisbären dies auf ihrer Homepage und ihrer Facebook-Seite umgehend bekanntgeben.

Nach zuletzt vier Siegen in Folge gingen die Eisbären mit breiter Brust in die Partie, doch gingen in der 12. Minute erstmal die Gäste in Führung. Miroslav Hudak überwand Keeper Markus Nachtmann zum 0:1. Doch die Antwort folgte auf dem Fuße, denn Igor Filobok glich mit einer schönen Einzelaktion zum 1:1 aus (14.). Felix Kollmar gelang in der 20. Minute in Überzahl die erstmalige Führung die man danach nicht mehr abgab.

Nach 64 Sekunden im zweiten Drittel erhöhte Sven Breiter auf 3:1, ehe die Zeit der schnell aufeinanderfolgenden Tore kam. In der 30. Minute verkürzte erst Lorenz Neuhauser auf 3:2, ehe Leo Kreps nur 27 Sekunden später den Zwei-Tore-Abstand wiederherstellte. Patrick Eisele, der Heilbronner im Stuttgarter Dress, traf in der 34. Minute zum 4:3. Als Felix Kollmar in der 40. Minute das 5:3 erzielte, schienen die Eisbären mit einer sicheren Führung in die zweite Pause zu gehen, doch Arthur Gross hielt sein Team mit dem 5:4 nur 23 Sekunden später im Spiel.

Große Aufregung gab es in der 35. Minute, als Stuttgarts Nicholas Rodriguez mit einem Check der rüden Sorte Sven Breiter ins Knie fuhr. Bevor die Schiedsrichter eine berechtigte Matchstrafe gegen die Nummer 33 der Rebels aussprechen konnten, demonstrierte Eisbären-Verteidiger Tim Riedel in eindrucksvoller Art und Weise, dass man sich eine solche Attacke gegen eine Teamkollegen nicht gefallen lässt. Riedel wanderte danach zwar für zwei plus zwei Minuten auf die Strafbank, doch Rodriguez musste benommen vom Eis geführt werden. “Eine solche Attacke gegen einen unserer besten Spieler hat hier nichts zu suchen”, ärgerte sich Eisbären-Coach Sascha Bernhardt. “Für Stuttgart ging es in dem Spiel um nichts mehr, und bei uns beginnen die Playoffs, in denen wir Sven brauchen. Was soll das dann?”

Auch ohne Breiter, der das Spiel nicht mehr fortsetzen konnte, bauten die Eisbären die Führung im Schlussdrittel aus: Igor Filobok (45.) und Manuel Pfenning (48.) erhöhten auf 7:4.

Als in der 52. Minute mit Moritz Muth und Tim Riedel gleich zwei Eisbären auf die Strafbank mussten, setzte Stuttgarts Coach Philipp Hodul alles auf eine Karte und nahm seinen Torhüter zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis – mit Erfolg, denn Arthur Gross verkürzte bei sechs gegen drei zum 7:5 (53.). Den Schlusspunkt setzte Moritz Hauß in der 60. Minute mit einem Treffer ins leere Tor zum 8:5-Endstand.

“Wir haben mit dem Hauptrunden Sieg unser erstes Ziel erreicht. Jetzt kommt die Zeit, auf die wir die ganze Saison hingearbeitet haben. Jetzt gilt es, jetzt beginnt alles bei null und wir freuen uns auf das Duell in der ersten Playoff-Runde gegen unseren alten Rivalen Hügelsheim”, so Sascha Bernhardt.

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Zum Hauptrundenabschluss gegen Stuttgart

Die Eisbären grüssten nach der grandiosen Leistung vom letzten Wochenende kurzzeitig von der Tabellenspitze. Den Platz an der Sonne mussten sie Anfang der Woche allerdings postwendend wieder an die Hornets aus Zweibrücken zurückgeben.

Der Grund hierfür: Zweibrückens Gegner vom kommenden Wochenende, die Fire Wings Schwenningen, hat das Spiel bereits im Vorfeld absagt, wodurch diese 3 Punkte “kampflos” den Hornets gutgeschrieben wurden.

Das Heimrecht für die erste Playoff-Runde haben die Eisbären aus Heilbronn dennoch schon sicher in der Tasche! Wollen Sie dies auch in einer möglichen Finalrunde behalten, ist Tabellenplatz “eins” Pflicht. Und dafür muss beim Heimspiel am Sonntag, 26.02.2017 (18 Uhr), mindestens ein Punkt gegen die Rebels aus Stuttgart eingefahren werden.

Für Stuttgart ist der “Playoff-Zug” mit Platz sechs bereits abgefahren. Trotz allem sind die Rebels nicht zu unterschätzen, denn den amtierenden Meister zu ärgern, ist immer eine extra Anstrengung wert.

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